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[Band 4.]
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des Herrn Joh. Christian Cuno. ioiz

abzugeben, oder andern ein ausgekünsteltes Muster

derselben vorzulegen, welches man auch bey feinen

obbc-

Der Gedanke ist gewiß falsch. Die Anrede desHeilandes <Ioh. III, 10 .) 25i(I 0u Occ LehrerIsrae's, unö trci|fe|r öas nidrt f enthalt nichtsjchiinpflichcs vor den RicodemuS. Es ist eineüberzeugende Frage, deren Sinn dieser ist: Dadu ein so berühmter Lehrer unter dem Jüdi,l&m Volke bis? (in dessen Schulen nämlich dieLehre von der Äiedergcburth nichts unbekannteswar) so wirst du diesig ja wohl verstehen i Zu-folge der Denkungsart unsers Dichters, mußteder Herr Jesus dieses dem Israelitischen Lehrerdeswegen vorgehalten haben, weil er seine Un-wissenheit in Erkanntniß des Ursprunges der Na-tur der Winde bekannt hatte. Allein, nichts we-niger, als dieses. Die Rede war von der Wie-dergeburt. Deren Art und Beschaffenheit ge,stand er nicht genugsam einzusehen. Es bleibtalso nichts übrig, wodurch sich der berühmteDichter an der Haase berechtiget zu seyn glau-ben konnte, den Nicodemus herbey zu ziehen;als, daß in dem Gespräche desselben mit Christoein Gleichniß von der Natur des Windes vor-kommt, und er eben auch von dieser redet. Werdes Herrn Doctors-Heumann richtige Erklärungdieses Gespräches anbey zn Rathe ziehet, demwird die angeführte Stelle vollends nicht anders,als, wie ein ungereimter Reim vorkommen kön-nen. Ware es nicht gut, daß solche Herrn dieBibel ein wenig besser studirten, die Geringschä-tzung und Verachtung guter Ausleger derselbenfahren liessen, und ihr wenigstens so viel Rechtund Ehre bewiesen, als sie wohl andern Schrift-stellern thun, daß sie sie nämlich erst zu verste-hen suchen, ehe sie ihre Redensarten auf einige

Weise