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Geschichte
obberührten jebensumständen wohl nicht von ihmerwarten kann: sondern, daß sein Zweck vielmehr
lediglich
Weise spöttisch oder nachtheilig führen. Diekehre von der Widergeburt, worüber ftcp derH.rr Jesus und Nicodemus u iterhalten, ist übri-gens unter den Christen, eine so wichtige, heili-ge und ehrwürdig gehaltene kehre • daß es einegroße Leichtsinnigkeit verräth, bloß im Scherzeetwas davon zu erwähnen.
Es sey mir erlaubt, noch ein Beyspiel von glei-cher Art, aus demselbigen Dichter beyzubri gen.Es stehet in der epitte a Ragotin Tom. II p. liz.J’ignore en verite, cc que je repondis:
Mais nud. ttinji qu Adam chajje du Paradis,
Je quitai ces beaux lieux au travers des tenebres.
Welcher Rabdi? oder welcher Gloffenmacher hatdoch unsern gelehrten Dichter die Anecdotc mitge-theilet? Daß Adam nackend aus dem Paradiesesey gejaget worden?, Wenigstens, wenn wir derOrdnung der Mosaischen Erzählung folgen wol-len, so bat er zuvor schon Kleider gehabt. 2B.JTTof 111,21.22. Die Geschichte meldet zuerst,daß Gott Adam und seinem Weibe Röcke vonFellen gemacht, und sie ihnen angezogen bade.D rauf folget hernach erst: da ließ ihn GortVer Herr aus dem Garten Eden usw. DieDichter sind Mahler. D>e Mahler pflegen Adamund Eva, wie sie das Paradies mit dem Rückenansehen mußten, nackend vorzustellen. Warumsollte es dem Herrn von Barre nicht auch er-laubt seyn? Doch nein; ein Dichter darf keineneffenbahr falschen historischen Irrthum anneh-men. Ein Mann, der ein Christ heissek, darfdie biblische Geschichte nicht verdrehen. Ich seheüberdem gar keine besondere Schönheit, Lebhaftig-keit und Nachdruck darinnen; daß der Dichter