Buch 
2 (1828) Die Molkenkur / Ulrich Hegner
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yaclch den Garten Hesperiens. Es ist gut, daß Grie-chennland über dein Meere liegt, sonst würden sie auchdortthin gelüsten, und dann wohl gar noch in denOrieent zu den Gazellen, von denen sie sich zuweilenuntecrhaltcn, und dann dabey so zimperlich thun, alswürnschtcn sie selbst von einer guten Fee in solchejunegfräuliche Thicrchcn verwandelt zu werden.

So ging es den ganzen Tag, und wenn wir desNacchts fuhren, sprachen sie von den Sternen und derUnsterblichkeit und dem Wiedcrschn, als wenn sie dasHciimweh darnach hätten, und wurden recht böse, alsich fragte, ob sie nicht lieber vorher noch eine Redoutebcsuuchen würden? Der Mond hingegen scheint heutzu Tage nichts mehr zu gelten, der doch zu meinerZeiil so viele Bewunderer halte.

Und so würde ich nicht fertig, liebe Schwester,wcmn ich dir alle zarten Einpfiiidnisse dieser Art, dieich die liebe lange Zeit anhören mußte, herzählen wollte.— Das sind aber Kleinigkeiten, sagst du, darin liegtja inichts böses, und meinst, ich sollte darüber lachen.Ichh mag aber nicht immer lachen; und wenn ich micharggcre, bekomm ich meine Gliederschmerzen, und wennich murre, machen die Mädchen traurige Gesichter, diekamn ich auch nicht leiden, das ist eine Schwachheitdie! mir noch in meinen alten Tagen anhängt. Kurzdu, hättest mir sie nicht mitgeben sollen; ich hätte michbcssscr mit meinem Bedienten allein befunden!