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tung gemeinschaftlicher Ausgaben. Mit vieler Müheund nach jahrelangem Widerstände, der kaum durchdie Revolution gehoben wurde, konnten sie endlich da,hin gebracht werden, fahrbare Straßen durch ihr Land,chcn anzulegen, da vorher lauter Fußsteige gewesen,auf denen kein andrer Transport als durch Saumthiercmöglich war. Die hiesige Gemeine (denn da befiehltsonst niemand, gnädige Frau!) soll sogar dem Wirthe,der sich erboth auf eigne Kosten den Platz mit Lindenzu beflanzen, den Abschlag gegeben haben.
Auf diesem schattenlosen Boden nun trinkt mandes Morgens die Zicgcnmolkcn, oder Gcißschottcn wiedie Schweizer sprechen, die täglich aus dem Gebirgedrey Stunden weit noch ganz heiß gebracht wird, wo,fern es wahr ist, daß sie nicht unterwegs gewärmtwerde — und bratet dabey an der Sonne, derenStrahlen nun schon wieder brennen, als könnte eshier nie Winter werden. Doch auch dieses Bratenund Schmelzen wissen die Aerzte vorthcilhaft zu deu,tcn, und sagen, die Hitze befördere die Ausdünstung,welche die Molkenkur nothwendig erfordere. Hingegenals es kalt war, sagten sie, das rühre von der Höhedes Orts her, weil da die Luft reiner und schärfer sey;eben diese Lust aber sey dem, der aus der Tiefe komme,gesund. Ein Andrer erklärte den auffallenden Stall,gcruch den manche gleich beym Eintritt in dies Milch,land bemerken wollen, für heilsam. Wer kann darausklug werden, und wie mag Reinheit der Luft und je,
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