wegen auch die Frauenzimmer gerne daheim gelassen,weil ich schon an ihren vorgreiflichcn Empfindungengenug hatte. — Fühle, empfinde, phantasiere man mci,nctwegcn so viel man wolle, das ist recht, es ist eineGabe der Gottheit und die Freude des Lebens; nursey man sparsam mit Aufforderungen, Anleitungenund Fingerzeigen dazu, denn diese sind gerade dasGift jedes wahren Gefühls, weil dabey keine Rücksichtauf die gegenwärtige Stimmung, auf Empfänglichkeitfür Lust und Unlust genommen, und die freye Willkührden Vorstellungen eines andern untergeordnet wird. Ichwill damit dem Buche, das in jedes Schwcizcrrcisen-den Händen seyn sollte, keinen Abbruch thun, undweiß wohl, daß es die Licbhabcrcy der Zeit und alsoauch der Nutzen des Buches so haben wollen; alleinneben jenen merkwürdigen gelehrten Wahrnehmungenund schätzbaren geschichtlichen Nachrichten machen dieseübermäßigen Anpreisungen der Naturschönhcitcn eineschlechte Figur, und werden noch dadurch schädlich, daßsie eben in dieser gelehrten Gesellschaft mehr Wichtig-keit erhalten, als sie verdienen, und manchen in denWahn bringen, er treibe schon was Rechtes, wenn erdiese Angaben alle bereise, und mit seinen eigenen Ge-fühlen belege, oder, was noch ärger ist, gar das Un-mögliche unternehme, und jene Ansichten mit Wortenbeschreibe und der Welt preis gebe.
Kanin ist man am Stoß den Berg hinunter, soverändern sich Land und Leute, die Natur wird frucht-