„Auf Suschens Hochzeit kommen wir alle wieder zu-sammen," dieß war die Verabredung der sich trennen-den frohen Gesellschaft bey dem Mittagsmahle in demHause des Hauptmanns zu Appcnzcll.
Der Oberste von N...land ging bald hernachmit dem alten Professor aus Zürich in dessen Hci-math, und von da an den Thuncrsec, auf das Land-gut der jungen Schweizerin, die mit Clotilde währenddes Aufenthaltes in Gaiß ein Bündniß der Herzen ge-schlossen hatte, und bereits mit derselben nach Bern vorausgeeilt war. Der Monat August war vor derThüre, und mit ihm die schönen Tage der Schweiz ;das Land gefiel ihm auch schon besser als im Anfang,und durch das Herumreisen und den Wechsel der Ge-genstände war die Last von übler Laune auffallend ver-mindert, die einförmiges Stillcsitzen und Mangel anGesundheit auf seinen thätigen Geist gehäuft hatten.
Mit Suschen, ihrem Kammermädchen, nunmehrmit einem Prediger verlobt, befand sich Clotilde etwasin Verlegenheit; sie hatte dieselbe mitgenommen, weil