Buch 
2 (1828) Die Molkenkur / Ulrich Hegner
Entstehung
Seite
221
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^6ald mehrten sich Besuche >»id Bekanntschaften aufGrüncnstein, und diese theilten sich wieder in nähernUmgang mit Einzelnen, so daß es an mancherley Gersellschast nie fehlte, Und das fröhliche Leben nach desObersten Wunsche wirklich zn beginnen schien» Selbstdie steife Tante des Predigers fand in den nahe lie-genden Städtchen Freundinnen nach ihrem Geschmack,und that sich darauf zu gut, dieselben im Schlosse ein-zuführen, wo Suschcn wie eine Anverwandte desObersten behandelt wurde, und die Frau AmtsräthiNsich in Folge dieser Verwandtschaft zur Familie zählte»Auch war ihr in der Familie niemand entgegen, selbstder Oberste begegnete ihr schonend, nur fast zu unge-zwungen, wie sie sagte. Daß sie ihn gnädigen Herrnnannte, ließ er sich zwar durch Suschcn verbitten,denn er meinte, in der Schweiz sey diese Benennungunschicklich; allein es half nichts: sie thue es sich selbstzu Ehren, war die Antwort» n

Besser war er mit der jungen Base zufrieden, diesie Mitgebracht, welche voll Leben und Feuer war, und