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2 (1828) Die Molkenkur / Ulrich Hegner
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Hhr hübt mich auch angesteckt, Kinder, rief einerder beyden alten Männer, die ebenfalls zu den Be,wohnern des Landgutes gezählt wurden, und an Leidund Freude Theil nahmen, wenigstens oft kritisch be-sprachen, was sie nicht mit der Jugend fühlen konn-ten: Hort, da hab' ich ein Lied der Wallfahrt fürEuch gemacht! Er laS:

Haben wir so lang geharret,

Hat das Wetter un« genarrct,

Nun die Wolken sich zertheilen,

Laßt unk eilen;

Daß wir noch bey Rächt und Nebel,

Mit dem Fernglas rnd dem Ebel,

Dort deS Hügels Hih' erreichenBey den Eichen.

Matt der Morgenst-rn noch blinket,

Scheidend uns zu eilen winket;

Seht, schon will der Aufgang glühen,

Laßt uns ziehen!

Sind wir oben, flanmt dir SonneUeber Berge; o der Wonne,

Wenn vereint wir niedersinken . . . ,

Kasse trinken!

Aber dcr Scherz des Alten war nicht nach demGeschmacke dcr Jungen; sie sangen anders. Empor-schwingen wollten sie sich im Geist auf den Flügelndcr Morgenröthe, cntgcgcnhcbcn die Arme dem herrli-chen