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Bct.nken Sie doch, sagte die Chanoincsse, dieWirkung einer so plötzlichen Erschütterung auf seineGesundheit!
Gemüthsbewegungen sind dein Obersten heilsam,erwiederte jener; seine Natur bedarf ihrer. Ihm istalles gut, was ihn hindert über Grillen zu brüten.
Sie wollen also das Glück der Liebenden demZufall überlassen?
Dem Geschicke, war die Antwort.
Aber diese Ergebung war nicht nach dem Sinneder Chanoincsse; sie fand es angenehm, da wo es sichmit gutem Gewissen thun ließe, dem Geschicke hülfrei-che Hand' zu bieten: was hatte sonst das Leben fürFreude? aus gutem Willen, sagte sie, muß immer et-was Gutes hervorgehen. Und damit faßte sie denEntschluß, den Obersten selbst zur rechten Zeit auf dieEntdeckung zu leiten, und sann auf allerley Mittel.
Eines hatte die vielgestaltige schon versucht, dasmit dem Hauptmann von Appenzell verabredet, aberin der Ausführung nicht ganz gelungen war, und des-wegen ein Geheimniß bleiben sollte, auch eines geblie-ben wäre, hätte es nicht der vcrrätherische Zufall andas Licht gebracht. Ein paar Tage nähmlich nach demJahrmarkt in Rhcincck brachte des Morgens früh einKnabe ein schlecht zusammengeschnürtes Bündel alterKleider; er gab es in der Küche ab, und wußte aufdie Weigerung der Dienstmädchen, den häßlichen Packanzunehmen, weiter nichts zu sagen, als er sey in ei-