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gehe nach Sennwald , um den Engländer zu bcsnchcn.— Was er am Llbende geschrieben, war folgenderBrief an den Major:
Grüncnftein, 28. Lugust.
Was ich schon lange hätte sehen sollen, aber nichtmerken wollte; was dn schon zu Hause dnrch Winkemir nahe legtest; was ich, wenn es mir auch selbstwahrscheinlich werden wollte, immer noch durch älter-lichcs Ansehen, durch einen Machtspruch, leicht wieeine Kindcrey zu hintertreiben glaubte, das liegt mirjeht als eine ausgemachte Sache, der nur noch dasbezeichnende Wort mangelte, nicht nur hell vor denAugen, seitdem die Chanoincssc heute des Wort aus-gesprochen hat, sondern auch empfindlich und unerträg-lich, wie ein zu nahes Licht: Liebe zwischen Clotildennd des Pfarrers Gustav l
Ach daß wir mit den Jahren auch die Liebe nndihre Erscheinungen vergessen, oder nur noch wie einirrendes Licht aus der Ferne ansehen! — Sie liebteneinander von Kindesbeinen an, und ich alter Schwach-kopf bedachte nicht, daß so ein Funke zur Flammewerden kann, die alle Verhältnisse überwältigt. Ichwollte in beyden nur folgsame Kinder sehen, und da-mit sie recht folgsam seyen, that ich was sie wollten;ich hegte und pflegte sie; ich nahm ihn sogar hierwieder in mein Haus auf, just als wenn ich es dar-auf angelegt hätte, daß sie unzertrennlich würden.Jetzt hat es mir die Chanoincssc gerade heraus gesagt.