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die Nothwendigkeit ddr Entfernung Gustavs auch be-greift. Diese muß unumgänglich das Erste seyn;' eswäre aber unedel gehandelt, ihn so geradezu aus demHause zu weisen, das sehe ich auch ein; er verdienteine so herabsetzende Behandlung nicht, denn, die un-selige Liebe abgerechnet, hat er sich immer bieder undrechtlich gezeigt. Aber fort muß er, und das untereinem Verwände, der seiner Ehre keinen Nachtheilbringen soll, für dessen Ausführung der Professor sor-gen wird. Ich aber gehe indessen auf einen Besuchzu dem Engländer, mit dem, wie du weißt, sich Sim-mcnthal geschlagen hat; er liegt eine halbe Tagrcisevon hier an seiner Wunde krank, und soll wirklich denWunsch geäußert haben, mich zu sehen, was ich gernehörte, denn bisher habe ich mich nie recht über jenenVorfall befriedigen können. Jetzt hoffe ich den Lei-denden zur Versöhnung zu stimmen, und somit, indemich einem Uebel ausweiche, ein anderes gut zu machen.In das Schloß kehre ich nicht wieder, bis Gustav hin-weg ist; ich muß mir leider selbst entfliehen, das heißt,meinem auffahrenden Zorn und meiner weichen Nach-giebigkeit. Ach was ist der Mensch? Jung will ersich nicht ändern, und alt kann er nicht mehr!
Das Hausrcgimcnt habe ich inzwischen dem Pro-fessor übergeben; der verständige Freund wird schonmit der gewandten Chanoinessc Bedacht nehmen, denjungen Menschen als die Ursache meiner Verlegenheitmilde fortznschallen. Wenn nur alsdann mit der Ur-