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Schicksale nicht übel nehmen, das sich das Walten überdie Zukunft allein vorbehalten habe, dagegen aber denguten Willen redlich bezahle, und, was es mit der ei,ncn Hand nehme, unvermerkt, doch reichlich, mit derandern ersetze; so mir statt der goldenen Tage, dieich mir hier zu machen gedachte, tägliche Hindernisseund Plagcrcyen, dagegen aber auch der irdischen Gü-rcr höchstes, Gesundheit und neue Lust am Leben.
Das haben wir ja schon lange gewußt, wirst dusagen. — Ganz recht; auch oft zusammen besprochen,und die Wahrheit einzusehen geglaubt, aber die Erfah-rung soll es mir nun auch bewähren; es liegt ein er-hebender Reiz für das Selbstgefühl in dem Versuche,unschuldigen Idealen des Lebens Wirklichkeit zu geben,davon kann ich noch nicht abstehen. Und wenn auchdas Ergebniß nicht der Erwartung entspricht, was istsdann? man ist wieder wo zuvor, und hat die Phan-tasie an die Klugheit getauscht; weise werden wir
doch nie.
Die Kränklichkeit meiner Schwester beunruhigtmich; ihr muß Clotildes Thorheit sorgfältig verhehltwerden, denn ich hoffe, alles soll noch gut gehen; , esist schon aus mancher ersten Liebe nichts geworden. —Der Pastor dauert mich, wenn es seinem Svhnchennicht geht wie er wünscht, der gute Alte ist wahrhaftig unschuldiger als ich; ich liege jetzt aber auch nichtauf Rosen. Er sey mir gegrüßt, wenn er auch derVater «incs zehnmahl ungcrathcnern Sohnes wäre;