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wohl, baß sie kein erklärtes Nein dazu sagen würde,aber ich fürchtete die geheimen Mutlerthränen, wobeyeinem Sohne jede Entschuldigung auf der Zunge er-stirbt; und so vermochte mich endlich nur die Furcht,sie möchte eö aus fremdem Munde erfahren, und mirdarüber gerechte Vorwürfe machen, daß ich meine, viel-leicht kindische. Scheu vor der älterlichen Autoritätüberwand, und mit dem Geheimnisse herausrückte.
Da ich diese Reise nicht unternommen, um dieWelt, sondern um mich selbst zu unterrichten, so binich mir auch selbst zuweilen ein Gegenstand der Beobach-tung gewesen, daher werden es mir meine Freundeauch zu gut halten, wenn ich etwa solcher persönlicherAngelegenheiten erwähne, oder wider meine Gewohn-heit so oft von mir selbst rede. Unterdessen bin ichüberzeugt, wer von sich selbst mit Wahrheit spricht,und aufrichtig die Eindrücke schildert, welche die Be-gegnisse (scheinen diese auch noch so geringfügig) aufihn selbst machen, der spricht unter seinem eignen Na-men von tausend andern, und darf das Mulato uomiuede te getrost als einen Spiegel gegen Freund' undFeinde wenden.
Es ist daher nicht immer Eitelkeit, von sich selbstzu sprechen, und es mag wohl mancher es wagen, sei»eignes Zch einen Augenblick zum Gegenstände derAufmerksamkeit zu machen, der dabey mehr Selbstver-läugnung zeigt und weniger um Beyfall buhlt, als ein