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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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anderer, der kein Wort von sich selbst sagt, und nurKönige und Fürsten zurechtweist.

So würde ich auch noch gerne zwey mächtiger An-fechtungen gedenken, die sich mir in den Weg stellten,wenn ich es nur einzukleiden wüßte, ohne von neuemden guten Ton zu beleidigen; denn diese Hindernissebestanden in zwey politischen Stellen, die mir in mei-nem unruhigen Vatcrlande angetragen wurden. Wennich mir schon vorstelle, daß ich meine Reise nur einerGesellschaft von Bekannten erzähle, wo man wohl et-was über die Schnur hinaus sprechen darf, ohne inden Schein egoistischer Abschweifung zu fallen, so fühleich doch, daß es gewagt ist, von seinem Benehmen beiangetragenen Ehrcnstcllen (wenn man sie auch fürkeine halten sollte) viel zu sprechen. Man langweiltdie Freunde, und die welche keine sind mögen es garnicht vertragen. Es gibt Privatangelegenheiten, be-sonders von dieser Art, über die man seine Empfin-dungen niemals laut werden lassen soll, auch in dasOhr des vertrautesienFreundes nicht, weil jedes mensch-liche Gebrechen, das unsrer verkehrten Natur anklebt,eher seines Gleichen um sich leidet, als die erbsünd-liche Eitelkeit, die, wenn sie im Busen zweyer Freundesich auch nur leise berührt, sogleich eine kleine Entfer-nung erzeuget, wovon die Wirkung oft noch fortdauert,wenn man nicht mehr an die Ursache denkt. Es scha-den daher solche kleine, auch nur momentane, Zurück-stoßungen und fliegende Antipathieen der Freundschaft