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auch um des begründete» Ruhms willen, den er sichdurch seinen Grabstichel erworben, glaubte ich ihm ra-then zu dürfen, sich nicht ganz kleinern Arbeiten hin-zugeben, sonder» daneben immer ein großes Werk ander Hand zu haben, an dem er sich erhohlen und er-heben könne.
Man hätte kaum erwarten dürfen, daß in Hel-vetien, wo es den Künsten jetzt so ganz an aller Un-terstützung fehlt, noch solche treffliche Werke zum Vor-schein kämen. Freylich sind viele dieser Kunstwerke nochaus den vorigen Zeiten, aber auch damahls war die Un-terstützung nur kärglich, den» die Kunst bedarf großerHerren, und solche gab es in der Schweiz nicht, ob,wohl einige glaubten, es zu seyn. Doch gab es vonZeit zu Zeit vornehme Reisende, die ein Andenken je-ner glücklichen Gegenden oder schönen Ansichten mitsich nehmen wollten, und so das Talent unterstützten;jetzt aber sind die vornehmen Reisenden und das Glückder Gegenden verschwunden, und der Künstler hatnichts mehr als die schönen Ansichten, die »och dieheilige Flamme seines Geistes beleben.
Schade ist es übrigens, daß die Vorsteher dieserAusstellung nicht etwas strenger in der Auswahl ge-wesen sind, und so viel schülerhafte Produkte aufge-nommen haben, von denen sich der gute Geschmack weg-wendet. ES ist nicht Aufmunterung für Ungeschickte,wen» sie ihre Werke neben den Arbeiten großer Mei-ster aufgestellt sehen, ce ist vielmehr ihr Verderben.