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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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Schweiz heraus war, sah ich es für den ersten Vor«theil an, zugleich mit meinem Vaterlande auch diestaatsklugen Räsonnementö, die mich immer umtönten,verlasse», und nun eine Zeit lang ohne Sorgen mirselbst leben zu können, welche« zu Hause unmöglichist, denn niemand kannegießert mehr als der Schwei-zer ; er war es von jeher gewohnt, weil er selbst mehroder minder Antheil an den Staatögeschäften hatte,und also um so viel mehr Interesse In alle neuenEreignisse legen mußte. Seit der Revolution aber istgar kein Maß und Ziel mehr darin; man hört nichtsals unfruchtbare Wünsche und leere Hoffnungen, dieje leerer sie sind, desto lauter tönen, lahmen Tadel,viel Fluchen und wenig Segnen, von Leuten über diebösen Zeiten schimpfen, die dabey essen und trinkenund sich lustig machen, und gerade von diesen am mei-sten ; kaum glaubt man ein tobender Lerm sey vorbey,so folgt ein andrer noch unerträglicherer. Diesem allemnun für eine Weile zu entgehen, pries ich mich glück-lich, indem die Erfahrung mich' hinlänglich belehrt hat,daß das Anhören fpießbürgerischer Politik nicht langebelustigt, und man sich, ungeachtet aller Mühe, beyguter Laune zu bleiben, doch bald kläglich ennüirt, undwas das schlimmste ist, sich selbst in die Läng« nichtvor Ansteckung bewahren kann, denn es ist unmöglich,ohne ein Menschenfeind zu seyn, dem Geiste, demTone und der Lebensweise des Zirkels, womit manumgeben ist, lange Zeit widerstehen zu können, ohne