Buch 
1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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Misch«»; aber eben dieses Ueberlegenheitsgefühl ist es,das nicht nur meinem Reisegefährten, sonder» auch ei-nem großen Theile seiner Landeleute eigen ist, undwodurch die liebenswürdige Nation Fremdlingen so oftein Lächeln ablockt. — Er erzählte uns auch von seinenBekanntschaften in Paris , worunter besonders mehr alshundert Opernmädchen seyen, die ihn alle gern hätten,und die er uns mit Nahmen und Zunahmen nannte. —Das Ende vom Lied war dann: J’ai diablement vo-yagé (er halte den Feldzug in Oberitalien mitgemacht,und war unter Vandamme in Schwaben gewesen) maisil n’y a que Paris dans le monde !

Z„ Aspach aßen wir in einer elenden Herbergeelend zu Mittag. Die Wände waren da, als wennkeine Revolution und Bilderstürmerey vorgegangenwäre, mit heiligen Kupferstichen und Kreuzen behän-gen; allein der Offizier ließ bald merken, daß nichtmehr jedermann diese» traurigen Bildern die alte Ach-tung erweisen müsse; er sagte zur Wirthstvchter, alser das beschmutzte Kruzifix ansah: Mademoiselle, lesmouches ont * * sur votre bon Dieu. — WelchenBeytrag zu den Nachrichten über den gegenwärtigenReligionszustand in Frankreich ich meinen Lesern nichtentziehen darf, weil sie daraus, so gut als aus denweitläuftigsten Aktenstücken ersehen, daß die von derrbmisch-katholischen Religion kaum trennbaren Uebel,grober Aberglaube und grober Unglaube, hier noch wieanderswo herrschen.