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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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chen und Kinder, die arbeiteten, plauderten und spiel-ten, welches der Straße ein gar^îebhafte« Ansehen-ab. Die hiesigen Schönen stehen im Lobe der Ar-tigkeit und Gefälligkeit, und scheinen es auch allerdingszu verdienen, wie wir Reisende uns dessen beym Herum-gehen in der Stadt überzeugten. Sie thaten nichtso einfältig spröde, wie ich wohl auch schon gesehen,sondern wagten eö zu antworten, wenn man sie fragte,und lachten nicht eher, als wenn was Lächerliches ge-sprochen wurde; sie waren sogar frey genug, muntereFragen an uns zu thun. Daß wir aber mit ihnensprechen konnten, hatten wir dem Offizier zu danken,der sogleich nach französischer Art sich zu denen, sovor dem Gasthofe saßen, gesellte, und zu scherzen an-hob. Mädchen, die vor den Häusern sitzen, müssensich das wohl gefallen lassen; es ist aber auch nichtsBöses daran, so bedenklich es anderswo scheinen möchte,sondern eine löbliche, gesellschaftliche Sitte; sie habenihre Mütter und Nachbarn um sich, und es ist sa aus-gemacht, daß der Engel der Finsterniß, der jungenMädchen so aussätzig seyn soll, "seine bösen Künsteweniger auf offener Straße treibt, als im abgelege-nen Zimmer, wo ihm kein Schlüsselloch zu enge undkein Riegel zu fest ist. ' ■ • '

Die Unterschrift des französischen Ministers inmeinem Passe forderte, daß ich mich bey dem Präfect