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der ersten Grenzstadt zeigen solle. Da aber in denStädten, wo ich bisher durchgekommen, keiner war,so wies mich jeht der Conducteur an den hiesigen;allein es kam mir seltsam vor, mich noch einem Prä-fect vorzustellen, da ich schon drey Tagereisen in Frank,reich gemacht halte, und ich besorgte, es möchten mireben um deßwillen Schwierigkeiten in den Weg ge-legt werden, wie auch schon Reisenden vor mir be-gegnet ist; ich erkundigte mich deshalb vorher noch indem Büreau der Messagerieen, wo man es rathsamerfand, daß ich nicht hingehe — es werde wahrscheinlichniemand darnach fragen, weil diese Vorsicht nur umder Emigranten willen genommen werde; sollte eS.aberauch geschehen, so dürfe ich nur sagen, ich sey spät inVesoul angekommen, als die Präfeclur schon ge-schlossen gewesen.
Bis hieher hatte wirklich noch kein Mensch, nichteinmahl beym Eintritt in Frankreich , sich um meinenso stattlich legalisirten Paß bekümmert, und die man,cherley Vorsichtsanstalten, womit ei» Fremder geplagtist, ehe er einen Paß nach Frankreich erhalten kann,scheinen nur noch als Schreckmittel für die zu gelten,die nicht hinein kommen sollen. Ueberhaupt aber sinddie Franzosen nicht nur hurtiger, sondern auch libera-ler über dergleichen Visitationsangelegcnheiten, al« diegewissenhaften Deutschen , weil sie mehr Blick haben,und besser unterscheiden können, und sich weniger ausder Verantwortlichkeit machen. Freylich sind sie dann