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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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ter sein respectives Gewicht selbst lesen kann ; zudemhat man noch das Vergnügen, seine eigne Figur undden Anstand, womit man dieses physikalische Erperi-mcnt macht, in dem Spiegel zu bewundern. Herrenund Frauen, wenn sie von dem Restaurateur kommen,bedienen sich dieser Maschine oft, um sich an dem Pa-radoxon die Köpfe zu zerbrechen, daß man nach demEssen nicht schwerer seyn sollte, als vorher.

Hier sah ich auch die Frauenzimmer, von welchenich schon auswärts gehört hatte, die, mit einem Schleyerbedeckt und im Trauergewande, sich wie verloren indas Dunkel der Bäume setzen, und ohne ein Wort zusprechen oder auf Fragen zu antworten, durch Gesangzu einer Harfe (dem Modeinstrumcnt der Pariserin-nen) oder durch künstliches Klavierspicl das Mitleidender Vorübergehenden rege zu machen suchen, wo Euchdann eine alte Gouvernante, die ihr treu gebliebenseyn will, oder ein gefühlvoller Zuschauer ins Ohrsagt, daß es eine Fräulein von hohem Stande sen,welche durch die Revolution um Eltern und Vermö-gen gekommen. Da aber die Erfindung nicht mehrneu ist, und schon mehrere Personen sich damit abge-ben, so nahm ich auch keinen großen Zulauf wahr,ben einer ausgenommen, die es aber mehr ihrer schö-nen Stimme als ihrem tragischen Schicksale zu dan-ken haben mochte.

Einem andern Wnndermanne sah ich zu, der aufder Erde saß, und fünf Instrumente auf Ein Mahl