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spielte. Mit der einen Hand regierte er eine Flöteoder Pfeife von besonderer Erfindung, mit der andernspielte er auf einer Zither, die er zwischen den Knieenhielt. Zwey mesfingene Becken hatte er so an seinenrechten Fuß befestigt, daß er sie mit einer Bewegungzusammenschlagen und öffnen konnte, und an den lin-ken Fuß hatte er «Inen Schlägel gebunden, womit ereine große Trommel rührte; zugleich waren an diesemFuße zwey Glöckchcn fest gemacht, die mit jedem Trom-melschlag ertönten. So machte er eine türkische Musik,die wohl nicht ihres gleichen in der Welt hat. Einartiges Mädchen sammelte mit demükhigem Blicke undsanfter Stimme die Liards der Zuhörer ein.
Anderswo sitzt auf einem elenden Stuhle ein ar-mer Knabe, der die Geige spielt. Den Hut, womiter da« Almosen sammelt, hält er zwischen den Bei-nen, und neben ihm ist an einem Stecken ein Papierbefestigt, worauf die Geschichte seines Unglücks zierlichbeschrieben ist. Diese Schrift muß für ihn sprechen,denn er selbst spielt mit niedergeschlagenen Augen un-ablässig fort, ohne aufzublicken und ohne zu danken,wenn man etwas in seinen Hut wirft, als wenn ereinzig und allein in sein Spiel und seinen Zammerversenkt keinen Antheil an der übrigen Welt mehrnähme.
An mehrern Orten stehen vor einem Tische Man»und Weib als Bänkelsänger, die bald singend und sichmit der Violine begleitend, bald in Prosa, aber im