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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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aber ganz«» Stoff. Jene berühmten Läden müssenalso in andern Quartieren zu finden seyn.

So durchstrich ich mehrere Straßen, stand still,wo, und sahe an waö ich wollte, ohne daß mir einMensch die Ehre anthat, Kenntniß von mir zu neh-men; niemand kam mir entgegen, niemand wich mirauö, vieiweniger sah mir jemand nach, wohin ich ginge,kactus «um sicut passer solitarius in tectOi — Daüist aber kein geringer Vorzug großer Städte, daß maneinsam seyn kann, so lange man will; in kleinen istman es eben so selten, wenn man gern will, als oft,wenn man lieber nicht wollte.

Cassé du Lycée des Arts! — Hier will ich früh-stücken und den Gesprächen der Gelehrten und Künst-ler, die der Aufschrift zufolge sich hier versammelnwerden, zuhören! — Aber ich kam entweder zu frühoder zu spät, denn ich traf niemand an, als Leute dieZeitungen lasen, und wenig philosophisches an sich zuhaben schienen, als daß sie kein Wort sprachen, wo-fern dieß eine Eigenschaft der Philosophen ist. Aufdem Katheder saß eine Dame, welche die Bezahlungeinnahm, und mir einige abgeschliffene Silberstückeherausgab, die ich nachher nicht mehr anbringen konnte.

Sodann kam ich wieder bey der Colonnade desLouvre vorbey, wovon mir jetzt der untere Theil et-was zu leer und vernachlässigt vorkam gegen dem Reich-thum der Säulenreihe; diese aber erneuerte mir wie-der den gestrigen Eindruck eines genialischen Kunst-