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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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Ton, willkührliches Licht, hiemit durch größere Com-Positionen und vereinigende Anordnung derselben, aufunsre Einbildungskraft zu wirken, als die Sculptur,aber diese hat mehr Zntension, Gegenwart und sinn-liche Täuschung; ihre wirkliche, runde, tastbare Ge-stalten sind zum Theil wirklich das, was die andernnur nachahmen. Tritt nun noch Schönheit und geist-volle Bedeutung uns mehr und mehr aus diesen imwirklichen Raume schwebenden plastischen Rundungenentgegen, so verlieren vor ihrer Fülle und Gewalt diegemahlten Schatten der Dildertafel ihre Wirkung undihren sonst verdienten Werth. Sind sie gleich ihremUrsprünge nach Schwestern diese beyden Künste, soist doch ihre Tendenz zu verschieden, als daß sie sich inenger Gesellschaft vertragen könnten. Der stille selbst-ständige Stolz der Aeltern verscheucht die gefällige Zün-gcre, die sich hinwiederum mit mannigfaltigern Reizen,und einer grißern Anzahl von Liebhabern tröstet.

Zn diesen hohen Sälen, unter diesen „schönenWesen aus dem Fabellandc" mag wohl der feyerlichsteund ruhigste Aufenthalt i» Paris seyn. Einige Zeich-ner ausgenommen waren wenig Leute da, und dieseschienen nur so an den ehrfurchtgebiethenden Bildernherumzuschleichen, ohne ihrer Größe im mindesten Ab-bruch zu thun, denn eine solche Gesellschaft macht allePrätension zu nichte. Weich eine unversiegliche Quelleder Betrachtung, immer neu, auch für den, der sichschon durch tausend neue Vorstellungen ermüdet glaubt!