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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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matorische Begeisterung werde, denn die Gewalt dieseralten Kunst ist so groß, daß man, ehe man sich« ver-sieht, von der prüfenden Aufmerksamkeit zur Bewun-derung hingerissen wird.

Es war schon Abend, als ich nach Hause kam.Mein gefälliger Landsmann führte mich zu einemRestaurateur, dessen Speisezimmer eine vortrefflicheLage gegen den Pont -neuf heraus haben, wo ich daserste Mahl in einem öffentlichen Hause in Frankreich elegante Reinlichkeit mit Pracht verbunden sah. DasZimmer hat ringsum Spicgelwände, die ich sonst nichtliebe, weil sie schwindlich mache», aber in diesen, zei-get sich durch die weiten Fenster das Bild der Seine,und der vorübcrliegenden schönen Gebäude, wie einlebendiges Gemählde. Allenthalben stehen kleine Tisch-chen zu drey bis vier Personen, und auf jedem der-selben liegt ein gedrucktes Verzeichniß der Speisennebst dem Preise; das ist aber für den unerfahrnenFremdling eine große Verlegenheit, wenn er unterdiesen unbekannten Kunsttermcn der französischen Küchewählen soll, die meistens noch unorthographisch ge-schrieben sind. Zch wählte auf Gerathewohl und warfroh, als mich der galante Aufwärter (den ich mich fastgarçon zu nennen scheute) nur begriff. Schnell istalles da, was man begehrt, und sehr gut; nur demsüßliche» wohlfeilen rothen Weine traute ich nicht recht;