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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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Indessen lockte mich jetzt keine. Ich will diesenVolksbelustigungen eine eigne Zeit widmen, wenn ichnichts in der Tasche trage, und mich ohne bestohlenzu werden in die Haufen hinein wagen darf. Nurdie Wachsbilder des Curtiuü ging ich zu sehen, weilich einmahl, ich weiß nicht mehr wo, einen großenRuhm davon hatte machen hören, und weil an demHause mit großen goldnen Buchstaben: la mort dePaul I. geschrieben stand, und ich also erwarten durfte,die Katastrophe dieses Todes mit eignen Augen anstau-nen zu können. Ich war aber in meiner Erwartungsehr betrogen, denn die meisten Figuren waren nichtnur mittelmäßig gearbeitet, sondern auch schlecht ge-kleidet, und der Kaiser Paul lag ganz ruhig und un-tragisch auf seinem Paradebetlc. Es war auch zu se-hen der Erzherzog Karl, wie er mit Donaparte Frie-den macht, an einem Tische mit noch andern Staat«-Personen sitzend; allein da« Bild glich jenem menschen-freundlichen Helden nicht. Glichen sie aber auch diesefarbigen Bildsäulen, und wären sie noch so künstlichvollendet, so vertragen sie doch keine anhaltende Be-trachtung, wie ich jetzt deutlich einsähe, besonder« wennsie in Handlung gebracht sind. Durch ihre Aehnlich-keit mit dem Leben machen sie Ansprach an gänzlicheTäuschung, können aber solche nur im Momente de«ersten Anblicks behaupten, denn eben diese täuschendeAchnlichkeit macht, daß man auch sogleich da« ersteund allgemeinste Kennzeichen des Lebens, die Bewe-