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wie bey Tage. Wenn die übrige Stadt schon schläft,so ist in diesem Mittelpunkte noch alles rege. Leutedie aus den Schauspielen kommen, und andre »xon«iPenelopes etc. die noch nicht schlafen können, kum,mein sich noch voll Geschäftigkeit herum. Vorzüglichist dieß die Stunde der schönen Mädchen, die einigeSittenrichter Zammermädchen zu nennen vorgeschla,gen haben, ob man ihnen gleich von dem Jammerwenig ansieht, denn sie sind voll Leichtsinn und Reiz.Freylich ist es zu bejammern, daß sie an keine Zukunftals die des nächsten Augenblicks zu denken scheinen,jedoch, dieß abgerechnet, gehört für einen bloßen Zu-schauer, der oft selbst nicht weiter denkt, der Anblickdieser niedlichen Phalänen, Sirenen, Lazerten, oderwie man sie nennen will, mit unter die interessantenund einzigen Scenen dieses Theaters der Ueppigkeitund des sündlichen Lebens.
Wer aus dem Lande kömmt, wo man nicht anIlluminationen gewohnt war, weil es keine Geburt«,feste großer Herren oder -weydeutige Staatsverände-rungen zu feyern gab, noch neue Sieg«; wo man sichdes Ruhmes der alten Schlachten nur durch gottes-dienstliche Kreuzfahrten, die oft zu neuen ScharmützelnAnlaß gaben, erinnerte; wo man sich über das, wasdem Gemein,Wesen Gute« oder Böses geschah, nurim Stillen freute oder betrübte, oder dem Andenkendesselben durch etwas langweilige Dank, Büß- undBenage die Richtung zu geben suchte; oder wer nur