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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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die wenigen sparsamen Erleuchtungen kennt, die dortseil einigen Jahren zu Ehren auswärtiger Angelegen-heiten und zur Schande der innern gegeben werdenmußten — der wird, wenn er des Nachts im Gartendes Palais royal herumgeht, viel Freude haben an demneuen Anblick der vielen tausend Lampen, die das re,gelmäßige Gebäude erhellen, und der Leute, die cö be-leben. Er wird sich anfänglich kaum überreden kön-nen, daß dieß Jahr aus Jahr ein alle Nächte so fort-dauern könne.

So ward aus Abend und Morgen der zweyte Tagmeines Hierseyns. Ich überdachte zu Hause noch einMahl was ich heute gesehen hatte, und siehe, es waralles, wo nicht sehr gut, doch wie ichs wünschte, man-nigfaltig und neu. Indessen war mir der Gedankean die ländliche Einsamkeit, die ich in meiner Hcimathwieder finde» würde, auch nicht unangenehm.

Des Morgens (25. May) schrieb ich meine gestri-ge» Bemerkungen nieder, und fing an zu bedauern,daß ich zu Hanse nicht mehr über die Merkwürdigkei-ten von Paris nachgelesen, und einen Plan dessen,was ich sehen wollte, gemacht hätte, weil ich nun ganzmeinem schwachen Gedächtnisse überlassen bin, odervielmehr ohne so genannten wissenschaftlichen Zweckmit dem Strome, der mich fortzieht, schwimmen muß.Doch richtx ich mein Steuer auf den Wogen dieser