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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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Einfalt einen Nahmen gemacht hat. Er kam mir auchwirklich unterhaltend vor; allein man hat doch erst denrechten Genuß an diese» Leuten von schalkhafter Laune,wenn man sie näher kennt. Das erste Mahl machensie nur geringe Wirkung, weil die erste Bekanntschaftunter Menschen immer ernsthaft ist. Wir müssen mitihrer Weise bekannt werden, ihre Figur und ihr Tonmuß unS nicht mehr fremd seyn, erst dann treten wirin ihre excentrische Bahn und begreifen ihre Eigen-schaft. Und wenn sie einmahl den Beyfall erhaltenhaben, so hat niemand kein besseres Spiel als solcheLustigmacher und witzigen Leute; der Glaube eilt ihrenWerken zuvor; man geht allen ihren Aeußerungen mitder Erinnerung ihrer vorigen Schwänke entgegen, undstrengt seinen Scharfsinn an, alles ihr Thun und Lassennach dem Ideale zu bilden, das man sich von derglei-chen Lieblingen der lustigen Gesellschaft gemacht hat.Dann fällt es ihnen nicht schwer, es bald so weit zubringen, wie der ehemalige Louültc der alten fran-zösischen Schweizergarde; wenn er nur daö Maul auf-that, so lachte das ganze Regiment.

Wie wird es mir seyn, wenn ich wieder in mei-ner stillen Heimath bin, da ich schon jetzt nach Vcr-fluß einiger Tage mich an den betäubenden Lärm deshiesige» Lebens z» gewöhnen anfange? — Wie einem,denk ich, der von seltsamen Träumen erwacht, und sich