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dans la décrépitude, ehe er noch recht das Tageslichterblickt habe, sagen sie, und führen dann irgend einenSprößling unsrer Musen an, dem das französische Ge-wand schlecht paßt; unsre neue Philosophie arte inscholastische Schwärmcrey und modischen Unbestandaus, denn der Kant, den wir noch unlängst angebe-khet, sey schon wieder von noch abstractern Nachfol-gern verdrängt. — So haben sie, wenn sie tadelnwollen, immer etwas von der Schattenseite einer Sachein Bereitschaft, das einer dem andern nachspricht, un-bekümmert die Sache selbst zu kennen. Vordem galtwenigstens noch der deutsche Kriegsruhm, aber auchdieser ist jetzt dahin; nur Frankreich und England,meinen sie, verdienen den Nahmen sich selbst schützen-der Nationen.*)
Das ist freylich traurig, es soll uns aber nichtverdrießen; denn sobald es ihnen nicht darum zu thunist, die Ehre der großen Nation zu verfechten, so ma-chen sie cö unter sich selbst nicht besser; einer verun-glimpft den ander», und das größte einheimische Ver,dienst wird auch, wie allenthalben, am schärfsten vomZahne des Neides benagt; der Unterschied ist nur inder Manier, wo airderswo noch breiter Schimpf dasUrtheil spricht, da tidten oder belebe» sie hier in schnei,denden Sentenzen.
*) 1801 .