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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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recht gut behagt, und es als tägliches Hausbrot nichtmehr gern an die edlere Herzstärkung des unbeding-teren Großen und Schönen vertauscht.

Da ich aber nicht hieher gekommen bin, mir ei-nen künstlichen Geschmack an Vergnügungen, wozumich keine Neigung zieht, zu erwecken, und solche mitZeitverlust mir zur subjectiven Nothwendigkeit zu ma-chen, so werde ich auch dieses Theater selten mehr se-he»; zumahl da ich die ganze Straße Richelieu durch-laufen .muß, um »ach Hause zu kommen, und dieseStraße, wenn die Schauspiele zu Ende sind, so voll-gepfropft von Wagen und Cabriolets ist, daß einer,der nicht die franzisische Behendigkeit im Ausweichenhat, über der langen Angst erdrückt zu werden, alleFreude der Operette wieder vergißt.

Des Nachts kommen meine Reisegefährten ge-wöhnlich noch auf mein Zimmer, wo wir dann dieneuen Erfahrungen des Tages zusammentragen, undmit den alten vergleichen. Da sie Gesellschaften be-suchen, so werde ich manches inne, welches mir sonstverborgen geblieben wäre. So soll, zum Beyspiel, dieAchtung der Franzosen für Deutschland und deutsche Literatur eben nicht so groß seyn, wie sie oft in un-sern Zeitschriften angegeben wird, sondern es soll lei-der mehrentheils mit großer Geringschätzung davon ge-sprochen werden. Unser Geschmack sey schon wieder