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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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scheid einem jeden seinen Platz bey der Nachwelt an-zuweisen. Dergleichen Formeln sind aber eben soschädlich als unerträglich; schädlich, weil ihnen die un-erfahrne Jugend glaubt, und sich an diese Manier zuurtheilen gewöhnt; unerträglich, weil sie etwas unwi«dersprechlicheS an sich haben, das unsre Empfindungüber die Vorzüglichkeit jener großen Männer laut zuwerden hindert.

Wie im Großen, so geht es auch im Kleinen,sagten wir; herrscht die Afterrede in den weiten'Krei-sen deS öffentlichen, so wird sie sich auch in die engendes bürgerlichen Lebens einzuschleichen wissen; herrschtsie allenthalben, so hat sich niemand zu beklagen; undso trösteten wir uns, sowohl über die ungerechten Ur-theile, die über das deutsche Vaterland gefällt werden,als auch vorläufig über die kleinen Mückenstiche, diezu Hause wieder auf uns warten. Bey uns geschiehtdas Ehrabschnciden, wie alles andre, weitläuftiger,hier hat man für jede« Große schon eine Ernicdri-gungsformel in Bereitschaft. Aber das mag wahrsey», daß im Fall eines allgemeinen Angriffs der Fran-zose besser für Einen Mann zu stehen weiß, als derDeutsche.

Wenn ich Abends mit Heimweh zu Bette gehe,erschöpft von dem Taumel des Tages, so erwache ichMorgens wieder mit neuer Freude über mein Hier-