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seyn, und die kommenden Erscheinungen von heute.Da das Museum erst um zehn Uhr aufgeht, und dieKaffehäuser erst um Neune sich öffnen, so beschäftigeich mich inzwischen, meine Betrachtungen niederzu-schreiben, oder zum Fenster hinaus zu sehen, wie dieLeute an ihre Verrichtungen gehen — und wa« füreine fremde Welt erblicke ich nicht schon aus meinemFenster!
Ich sage nichts von den Fiakern, die auf ihreStandpunkte angefahren kommen, nichts von den un-zihligen Gemüsekarren, worunter einige sogar vonHunden gezogen werden, nichts von den vielerleyWerkstätten und Läden, die sich knarrend zu öffnenbeginnen, nichts von dem'Geschrey der Milchmädchen,und von dem übrigen Auörufergeschrcy, das in fal-schen Tönen die Ohren zerreißt. Auch weiß ich nichtsüber den Telegraph des Louvre zu sage», der immergestikullrt, und die Geheimnisse der Politik auf denDächern verkündigt, ohne daß ein Mensch sie versteht,als der Oedipue, der feine Räthsel zu lösen berufen ist.
Aber was da an den vier Ecken der Kreuzstraße,wo ich wohne, geschieht, das gibt mir jeden Morgenschon genug zu schaffen. An einer von diesen Eckenhat sich zwischen zwey Schuhsteine ein fröhlicher Schuh-puherjunge eingezwängt, der jedem Vorübergehendenseine hülfreiche Hand anbiethet; ihn stört in seinerMunterkeit nicht Sonnenschein noch Regen, wederHunger noch Durst, keine unempfindliche Verachtung