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fische nicht von der Poesie andrer Völker übertroffenwird. Zn die Vaudevilles haben die Franzosen ihrenfeinen Witz, die eigne Wendung ihres Geistes, undso nach und nach ihren ganzen Narionalcharakter, undeinen merkwürdigen Theil ihrer Geschichte zu legengewußt. Eine chronologische Sammlung solcher Blu-men wäre, kein Heldengedicht zwar, aber ein Natio-nalepos voll wahrer lebendiger Darstellung, wo derimmer jugendliche Geist dieses Volkes unter allen Ge-stalten der Munterkeit, des Leichtsinne, der Galanterieund des Ehrgefühls — zuweilen auch der Darbarey— vor uns hingaukelt, und in fröhlichen Bildern dieGegenstände seiner Liebe und seines Hasses offenbart.Wenn die Franzosen auch noch so viel Wesens mitihrem Trauerspiel, sey e« nun mit Recht oder Unrecht,machen, so ist die Liebe zu demselben doch nur imVerstände, allein ihr natürlicher Hang und ihre Zärt-lichkeit ist für das Vaudeville . Manches Schauspielhat schon großen Lärm in Paris gemacht, gewöhnlichaber war es mehr der Lärm zwischen zwey Parteyen,die sich in Gunst und Ungunst theilten, als eine all-gemeine Begeisterung des Wohlgefallens; wie man.ches Vaudeville hingegen ist in dieser unermeßlichenStadt mit der Schnelligkeit deö Windes von Ohr zuOhr geflogen, und vom Throne bis zur Hütte derArmuth von allen Lippen gelallt worden!
Das helle oder dunkle Gefühl von dieser seinerwahresten Poesie macht, daß das Volk derselben, und