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aus dem alten Théâtre Italien von Gherardi, wo dieherrschenden Fehler der Zeit und der Großen eben soscharf, und öfters mit eben der wihigen Ungezogen-heit gezüchtigt werde». Wenigstens kam in den dreyStücken, die heute aufgeführt wurden, eben so wenigvon des Aristophanes herrlicher Laune, als von seinemzerreißenden Grimme gegen alle Aniyaßung der Ho-hen und Niedern zum Vorschein, aber wohl mancheleichte Späße, wovon jedoch die meisten ihr Daseynmehr der Kunst des Schauspielers als des Dichterszu danken hatten. Conventionelle Naivetät (überein,künstliche Unbefangenheit sollte ich nach der Sprach-bereinigung sagen, wenn diese französische Eigenschaftsich in gezwungenem Deutsch bezeichnen ließ) und ge-wandte Fröhlichkeit war das auszeichnende Merkmahldieser jolis riens, wie sie bisweilen auch genannt wer-den, wenn ihre Schwäche die Vergleichung mit etwasbesserm nicht zuläßt.
Ob es gleich einem Fremden unbegreiflich seynmag, wie sich der Geist des Lustspiels in die Form vonVaudevilles anders, al« durch eine schnell vorbeyzie-hende Mode, bannen lasse, so sind es doch die Vau-devilles, die diesem Theater seinen Ruf gegeben ha-ben, und diese Mode hat sich unter dem so flüchtigenVolke schon so lange erhalte», daß man ihr kaummehr diesen Nahmen geben darf. Das mag wohl da-her kommen, weil diese Art von Liedern der eigen-thümliche und einzige Vorzug ist, worin die Franzö-