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Unter die Gegenstände, die mir hier besondersauffielen, gehört endlich auch noch das entsetzliche Ge,ficht der höllische» Giftmischerin Brinvilliers, welchesLe Brnn in der Stunde ihrer Todesmarter mit Far-be» nach der Natur zeichnete. Zille Schrecken derverzweifelnden Sünde mahle» fich in den wilden rol-lenden Augen, die keinen Blick mehr haben, keinenRuhepunkt, sondern vor Gott und Menschen und demeignen Selbst zurückbeben — und in dem offenenMunde, der nichts mehr spricht als das Geheul de«Schmerzes. Ein fürchterliches Bild! Hätte Le Brunin seinen Passionen die Verzweiflung also gezeichnet,sie wäre treffender gewesen, als da« Fratzengesicht, soer dafür gegeben.
Die Plaideurs von Racine waren heute fürdae Théâtre français angekündigt. Diese Komödiegehörte ehmahl« unter die Schriften, welche ich dazubestimmt hatte, sie bey festlichen Anlässen, an denenich nicht gern Theil nahm, zur Schadloöhaltung derErgehlichkeit zu lesen. Ich glaubte sie also schon langezu kennen, und konnte den Spaß kaum erwarten, siean ihrem berühmten Geburtsorte selbst wirklich auf-führe» zu sehen. Daher theilte ich die Freude aucheinigen Bekannten mit, und steckte sie mit meiner Er-wartung an. Aber — minuit praesentia fainain; daSStück taugt nicht mehr für das Theater, noch das