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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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eignes Schicksal, und bin glücklich i» vollkommenerGenügsamkeit; mein Daseyn wird mir zu einem lieb,lichen Traume, wo die unbefangene Seele die Fesselndes gewohnten Lebens abstreift, und sich geheimnißvollin seligere Höhen emporschwingt.

Es hält aber schwer, die wahre Empfindung einersolchen Lage späterhin auszusprechen, weil die Einbil,dungekraft sich gar zu gerne in die Beschreibung mischt,und in bildliche Anrufungen ausartet, deren Feuer nichtvon dem Lichte der Wahrheit brennt, und daher mei,siens auch den Leser kalt läßt. Zwar ist es eben auchnicht rathsam, von irgend einer Hähern Lust des Lebenslaut zu rede», denn die Zeit ist noch nicht ganz vor,über, wo das für Schwärmerei) galt, und in einemBuche so wenig erlaubt war, als im Umgänge; dieharte Zeit, wo man alle Empfindung unter den Ge-horsam des Verstands gefangen nehmen mußte, umvor den gesetzlichen Kunstgerichte» Gnade zu finden,die kein Evangelium der bessern Sinnlichkeit erkannten.

Daü Gefühl seiner eignen Wenigkeit kann manfreylich in diesem Bildersaal, unter so viel Ruhm undGröße, schwerlich von sich abhalten. Allein die stilleGröße der Todten, ohne Anspruch und Zierercy, istweniger drückender Art, als die der Zeitgenossen mitihrem lebendigen Geräusche, wobey man jene Beglei,tungen nur zu oft findet oder zu finden glaubt; sie istentschieden, und steht uns auch nicht mehr im Wege,sondern leitet uns vielmehr auf eine weise Schätzung