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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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dessen, was uns in der wirklichen Welt umgibt; dieDemuth, so sie bewirkt, ist ohne Neid und heilsam,den» ihre Folge ist die Zuversicht der Geduld, welcheuns ehrwürdiger macht, als das Selbstgefühl, so unsbisweilen, wle den Pharisäer im Tempel, vor denZöllner» und Sündern, die unö aufstoßen, anwandelt.Und wie ich mir ein fremdes Gastmahl besser schmeckenlasse, als das so ich selbst geben, und dabey die eßlust-raubenden Honneurs machen muß, so liegt auch fürmich ein ungetrübteres Vergnügen in der Freyheit,hier in der großen Gallerte des berühmten Louvres,unter dieser Beute der Nationen, dem was ehemahlsKönige königlich verwahrten, oder zu besitzen vergeb-lich wünschten, ungestört und unbekümmert herumwan-dein zu könne», zwar als unbemerkter Homuncio, aberdoch mir dem befriedigende» Bewußtseyn, die Geschichteund den Werth dieser Umgebungen zu kennen und zuschätzen — als wenn ich diese unermeßlichen Schätzeselbst erobert hätte, oder sie sonst als mühsames Ei-genthum besäße.

Gleichsam wider meinen Willen geht ein großerTheil meiner Aufmerksamkeit auf den technischen Cha-rakter der großen Meister, in so weit ihn Manier derZeichnung, der mechanische Pinsel, und was zur Artund Weise der Ausführung gehört, bestimmen. Zchgebe gern zu, daß das Haupterforderniß bey jedem

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