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edeln, wenn sliirf; nicht großen Styl z», und sagte,Lebrun habe in seinem Leben zu viel au« sich selbstgemacht, jetzt nach seinen Tode mache man zu wenigau« ihm.
Seine Rede war gelassen und ernst, natürlich undoffen, er sprach nicht wie mancher deutsche Professor,der immer dvciren will, noch wie ein redseliger Fran-zose, der sich selbst gefällt. — Da seine linke Backedurch ein Gewächs sehr verstellt ist, so sucht er in derUnterhaltung sich gern im Profil zu zeigen, jedoch un-gezwungen und, wie man deutlich sieht, nicht um denSchaden zu verbergen, sondern dem Fremden den un-angenehmen Anblick zu ersparen. Uebrigens ist er einwohlgewachsener Mann von freyem kühnen Anstandund feurigem schwarzen Auge.
Auf die Restaurationen, die mit den erobertenKunstsachen (denen er, wie alle Künstler die in Ita-lien gewesen, lieber den alten Platz in ihrem Vater-lande gegönnt hätte) vorgenommen werden, war erübel zu sprechen: L'est comme si l’on m’egratignaitle visage, quand je vois cela; mall hätte sie lassensollen wie sie sind, meinte er, man sey nicht einmahlmit dem bloßen Ausbessern zufrieden, ils les peignent,die Domenichtne haben sie ganz übermahlt; in zehcnZähren werde man den Schaden erst sehen. So macheman es auch mit den Statuen, den Apollo sogar ha,ben sie geseifel und gekratzt (savonné et gratté), umda« Röchliche des Alterthums, das sich an den Mar-