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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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309
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mot sehe, und das man so gerne darauf sehe, wegzu-bringen. Er habe es dem Consul und dem Ministergesagt, aber es helfe nichts.

Sehr bereitwillig gewährte er meinen Wunsch,seine ältern Gemählde zu sehen. Er ließ mich vonseinem Schüler durch die dunkeln Gänge und Treppendes Louvre in ein Zimmer führen, wo mehrere seinerBilder waren, unter denen mich aber die unsterblichenMeisterstücke, Horazier und Brutus, so beschäftigten,daß ich für Einmahl von andern keine Kunde nehmenmochte, um mir den großen Eindruck nicht zu ver-derbe».

David erschien mir weder als Franzose, noch alseiner andern Nation ungehörig, sondern als ein insich selbst ruhender, gediegener Mann, der den Bessernjeder europäischen Völkerschaft zugezählt werden könnte.Aus seinen politischen Verirrungen hat er sich längstwieder zu recht gefunden, und sich, wie er nicht ver-hehlen kann, durch Scham und Schmerz gereinigt;wiewohl er noch jetzt in dem Urtheil« der Welt dafürbüßen muß.

Das'unaufhörliche Hcrumwandern, Umherblickenund Beschauen hatte meinen Geist so ermüdet, daßmich auch das Bedeutende wenig mehr anzog, undmanches, dem ich zu Hause stundenweit nachgegangenwäre, mir kaum noch eines Blickes werth schien. Zch