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1 (1828) Auch ich war in Paris / Ulrich Hegner
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ne» M. Curtlus umgeändert wurde, der sich für dasVaterland opfert. Mag auch diese ganze Partie et-was künstliches und altmodisches haben, so gewährtdoch das Abgeschlossene derselben, welches wie ein über-sehbares Gemählde zu unsern Füßen liegt, ihr etwasanziehend liebliches.

Um 10 Uhr wurden die Säle für das Publicumaufgethan. Gleich beym Eintritt ins Schloß dräng-ten mir männliche und weibliche Cicerone ihre Diensteaus, um mir die choses sublimes, die ich sehen werde,begreiflich zu mache»; ich konnte sie aber bald durcheine geringe Pränumeration los werde», und nun mitMuße die labyrintischen Zimmer durchgehe», wo nochgenug zu sehen ist, so wohl an allerley Gerälhe, be-sonders an zierlichen Gefäßen aus kostbarem Gesteinals an Kunstwerken der französischen Schule, die mannoch zu einigem Trost für die Stadt hier gelassen hat.Diese Kunstwerke füllen noch acht große Säle. Hier-ließ sich Claude Lorrain in günstigerer Beleuchtungnoch besser schätzen al« im Museum; fast noch wohl-gefälliger als seine großen mit Architektur und Rui-nen gezierten Bilder fielen mir einige kleinere Land-schaften auf, die mit vielen niedlichen Figuren (vonCallot , wie man mir sagte) staffirt sind. Auch herr-liche VernetS sind da, deren geistiges Leben aber ge-gen Claudes seelenvolle Stille auch hier wieder zukurz kömmt; man verliert sich bey diesem nur in denGegenstand, den man vor sich hat, bey Vernet wird