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einem immer, ich weiß nicht wie, der Mahler emx»erlich.
Von Lesueur traf ich in einem eignen Zimmer dieberühmte Folge von zwey und zwanzig Bildern ausdem Leben des heiligen Bruno ans dem KartheuserKloster zu Paris an, worin ich bey unverkennbaremAdel des Gedankens und der Darstellung doch vielFarbenfchwäche und unerwartete Zaghaftigkeit in derZeichnung fand; wie sönnen ihn feine Landkleute mitRaphaël vergleichen?
Viele vortreffliche Bildnisse, worin die FranzosenMeister sind, fand ich hin und her zerstreut; als ichzu einige» derselben, die in einer Vertiefung des Zim,merö noch ungeordnet standen, treten wollte, wies michein wohlgekleideter Aufseher freundlich zurück, und daich gegen meinen Gefährten bedauerte, sie nicht sehenzu können, und der Mann unsre Schweizersprachehörte, gab er sich sogleich als eine» Landsmann zu er,kennen, wir mußten ihm von der Heimarh, die erlange nicht gesehen, erzählen; er war der Sohn einesehmaligen Cent Suisse, und zur Schadloshaltung hierher verseht worden; aus Ulhnach gebürtig. Er hatuns nachher »och mehrere Gefälligkeiten erwiesen.
Lebrun nimmt sich auch hier, so wie im Museumals ein guter Zeichner von reicher Erfindung aus, undgefiel mir mehr noch in einigen kleinen Composikionen,zum Beyspiel in dem sogenannten ßenedicite, als in