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gezeigt wird , und starb in dem Ruf eines heiliggeführten Lebens 1670. Xoxvam.
* Aken , (Johann van) ein Künstler von wel-
chem weder Zeit noch Ort seiner Geburt bekannt sind.Er war ein geschickter Pftrdemaler in kleinen Bil-dern, und ezke sechs Blätter in Kupfer, welchesehr selten geworden, und bey den Liebhabern inguter Achtung sind. Man hat auch von ihm ge-etzte Landschaften nach H. Zastleven. Houbra-cken III. i 85 . scheint in Zweifel zu stehen, ob die-ser Künstler wegen Gleichheit des Namens mit Jo-hann von Achen Eine Person seyn möchte. Petervan Laar hat vermuthlich nach ihm eine kleine Samm-lung von Pferden radirt. S. den Art. I. van Aa-sen. /citie p. 492.
Akerboom( ) stellte in seinen GemäldenAussichten von Städten, Flecken, Dörfern rc, vor.^-oubracken beschreibet III. 55 . einen Pro-spekt der Stadt Tournay, welchen dieser Künstlermit bewundernswürdigem Fleiße im Kleinen gemalt.
Ackerinann ( ) ein deutscher Landschaf-
ten- und Thicrmaler, ahmte die Manier der Dassa-nen nach. Ein anderer Ackermann ist
in dem Art. Friedrich Akrel, seines Schülers,angeführt.
* Akersloot,(W.) ein holländischer Kupser-etzer, von welchem man verschiedene Blätter nachH. Hondius, A. van der Delde, P. Molyn und an-dern niederländischen Malern hat. Er lebte um
1624. X«/,/-/.
* Akrel, (Friedrich) geb. in Südermannland1748-, lernte bey Ackermann, einem Kupferstecherbey der Acadcmie zu Upsal , und bey Bergquist,Kupferstecher der Academie zu Stockholm . Ermachte zwar eine Reise nach Paris , blieb abernur vier Monate daselbst. Nach seiner Zurückkunftgen Stockholm machte er sich durch einige Bild-nisse berühmter Leute seines Vaterlands bekannt.N. Bibl. schön. Wissenschaften. XVII. 161.
Alabardi, (Joseph) mitdemBeynamcnSci-oppi, verfertigte viele Gemälde in dem neuen Speise-saal des herzoglichen Pallastes zu Venedig . Abernach Zanerris Bericht siehet man heut zu Tage nichtsmehr von seiner Arbeit als zwey oder drey auf fri-schen Kalk gemalte Figuren in dem Hofe des Pal-lastes Mocenigo bey St. Samuel. Dieser Malerlebte um das Ende des XVI Jahrhunderts. SeineManier ist eigen, aber nicht zu verachten. Lo§c/r,«ix. 161.
Alba, (Macrin dell') wird von Torre S. i 58 .unter vielen berühmten Malern, welche die präch-tige Carthause zu Pavia mit ihrer Arbeit zierten,angeführt. Macrin verfertigte auch verschiedeneGemählde, die noch heut zu Tage in seiner Ge-burtsstadt Alba gesehen werden. Er blühete um dasEnde des XV. und den Anfang des XVI. Jahr-hunderts. La/cii»«cci D. II. p. 252 .
Albanese, (Baptist) ein Bildhauer von Vi-cenz, zierte die Facade der Benedictinerkirche St.Maria Maggiore zu Venedig mit fünf Statuen vonMarmor, Ärtratto är
* Alb am, (Franz) ein berühmter Maler zuBologna , lernte bey Diouisius Calvart und denCarracci , und wird für einen ihrer beßten Schülergehalten. Seine Arbeit wird noch heut zu Tageüberall gesucht und sehr theuer bezahlt. Anfangswar er ein vertrauter Freund des Guido Reni , undsie trugen ihre Gedanken über schöne Erfindungenangenehme Wendungen der Köpfe, anmnthige Land-schaften , seltsame Einfalle in Historien und Fabeln,und ein liebliches Colorir, fleiffig zusammen. Seineschönen Talente verschaften ihm öftere Gelegenheit,Kirchen und Palläste mit Gemälden zu zieren Erhielt in Rom und zu Bologna Kunstschulen, auswelchen vortrefliche Meister entstanden. Albani wargegen seine Schüler sehr liebreich, und verhieltihnen die größten Geheimnisse seiner Kunst nicht;
Albert?.
denn er war ein gütiger, redlicher und bescheidenerMann. Er starb ilstio. im 82. Jahre seines Alters.Seine zweyte Ehefrau und seine zwölf Kinder dien-ten ihm gewöhnlich zu Modellen, wenn er Nym-phen, Venus, Cupido u. s. f. vorstellen sollte; da-her man ihm auch die allzugroße Gleichförmigkeitin den Gesichtszügen seiner Figuren als einen Feh-ler vorwarf. Er verstand die Landschaften sehrgut, und wußte angenehme und reizende Lagen da-rin anzubringen. Dieser Maler studirte wenig nachden Antiken; sein frischer und lieblicher Pinsel warmehr zu fröhlichen als zu schrecklichen und starkenGegenständen geschickt. Das Lesen der Dichter gabihm viele geistreiche Gedanken an die Hand. SeineZeichnung ist verständig, seine Stellungen und Ge-wänder von guter Wahl, und seine Werke sindmit größtem Fleisse, zugleich aber auch mit einemleichten Pinsel ausgearbeitet; das Nackte malte ermit einer sehr lebhaften Farbe. Er wußte auch einenglücklichen Gebrauch von dem Helldunkel zu machen;aber seine Conipositionen sind zerstreut. Man hatmehr als 70. Kupferstiche nach seinen Erfindungen.Bernhardun Marescotti hat auf die vier Ele-mente dieses Malers einen Gesang verfertigt, wel-cher dem Cardinal von Savoyen zugeeignet undi 655 . zu Bologna in 4 to gedruckt ist.
1 '. II. p. 22Z.
Albani, (Joh. Baptist) ein Historien- undLandschaftenmaler, war Franzen Bruder und Schü»ler, und folgte auch seiner Manier. In Landschaftenhatte er viel Vorzügliches; er zeichnete sie mit fei-nem Geschmack, seine Bäume sind geistreich undmit sanftem Colorit gemalt. Er starb 1668. pil-kington führt diesen Maler in seinem Lexikon an,zeigt aber, seiner Gewohnheit nach, nicht an, wor-aus er seine Nachricht genommen. Malvasia, derFranz Albani's Leben, Familie und Schüler sehrumständlich beschreibt, die er auch als Zeitgenoßgenau gekannt haben muß, sagt gleichwohl nichtein Wort von diesem Joh. Baptist Albani.
Albarell» oder Albereilt, (Jacob) einMaler und Bildhauer zu Venedig , arbeitete unterseinem Lehrmeister, dem jünger» Jacob Palma,5 g. Jahre und war ihm in seinen vornehmsten Wer-ken behülflich. Er malte mit einer guten Manier,blühete gegen das Ende des X VI. Jahrhunderts,und starb in männlichem Alter. Alvarelli verfer-tigte aus Marmor das Brustbild seines Lehrmei-sters , welches sein Grabmal in der Kirche S. S. Jo-hann und Paul zu Venedig ziert. Er malte auchfür die Kirche Allerheiligen den Tauf Christi.st). II. p. 2lit).
Alber 011 l, (Joh. Baptist) ein Architecturina-ler zu Bologna , lernte bey Ferdinand Galli-Bibiena,und gewann in seinen Lehrjahren zweymal den erstenPreist in der Künstleracademie. Er ward um 175».zum Mitgliede derselben aufgenommen,
ü'/LMiitüm.
Alberkam (Paul). S. Alberrom.
Albertdure. S. Dürer.
Alberr - Flamen. S. Flamen.
Albertt Eiu Geschlecht welches eine große An-alst vortrcflicher Künstler erzeuget; als nämlich i)slbert, Johann's Sohn, ein Maler und Bild-hauer, arbeitete zu Florenz , wo er i 5 g 8 starb. 2)Andreas, ein Perspectivmaler von Nürnberg , starbzu Hamburg 1628. Er schrieb ein Buch von derPerspectiv und eines von dem Schatten, welche zuNürnberg 1625. und IÜ 5 /,. gedruckt sind. 5 )Anton,ein Maler von Ferrara, arbeitete zu Urbino . Erwar der mütterliche Großvater des berühmten Ma-lers Timotheus Vite. st". III. p. 112. Der
Name Anron Albern' wird auch von passereS. 56 -j. dem A. Ricci, genannt Varbalonga. ge-geben. 4 ) Aristoteles . S. den Artikel RudolpbFioraventl. 5 ) Carl, ein Kunstgießer. Von seinerArbeit findet man zu Lucca eine große metallene Ka-none, welche hinten mit einem sehr schönen Kopse