Band 
Erster Theil.
Seite
11
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welche pli-en Künstlereit anführt.

den Artikelsters.

ach vl'rglls! auf Pocalent man dieWerk dessenAumr».

r, (Hein-n genannt,ey Albrecht>s sind mitan das vor-; aber dieselg auf dasSein Grab-ocken. Die, lassen sich' seiner Zeiti eine große' Beweg unrvan Leyden.n schlechtemalten machte Zeichnunginem -Vater->r, ließ seineine SchriftgewöhnlichSein Werkbesteht ausinnbildern,iede, Bild-agen. SeineA. G Fri-1'chreibung,ist. Einiger dieses Ge-re Alberr,rarr 1.244.

Josephs>1 und ward'pectivmalerParma um

lergeschichteh Andreasilich geübt,-er berühm-

te, ein He-ller zu Bo-iens, starbiso.

! Maurusnas Aldro-und Per-iteke in denHaubühnen81'en, Rom sein Hell-idet in sei-eines Lehr-e Gemäldeb zu Romua II. 555 .

hatte kaumn Maurusd Betrach-)vdurch ervard Erhonen Er->d Schnvr-

A l e.

gelwerk. In 1704. arbeitete er mit Marr. Anton Fran-ceschini, einem vortreflichen Geschichtsmaler, indem großen Rathssaal zu Genua. Er starb zu Bolog-na i/Zö 85 . Jahre alt, und ward in seiner PfarrkircheSt. Mammolo beerdigt, Oementwa

I. 420.

Ale, (Egidius) ein Maler von Lüttich , arbei-tete um 1670. zu Rom , wo man in der Kapelle St.Antonius von Padua der Kirche St. Jsidorus, zweyrunde Gemälde, welche die Thaten des H Antoniusvorstellen, von seiner Hand zeigt. B- Fariat hatnach ihm gestochen.

Alemagna (Justus). S. Justus.

Alemania (Johann de) ein deutscher Maler,der um i 445 zu Venedig mit Anron da Murano arbeitete. Man siehet von seinen Gemälden inder Sakristey der Kirche St. Giorgio Maggiore zu Venedig und in der Kirche St. Franciscus desGroßen zu Padua . p. i 5 .

Alemans ( ) von Brüssel, lernte zu Flo-

renz in Oel arbeiten. Zu Rom aber machte er Be-kanntschaft mit einem Miniaturmaler, der ihn inseiner Kunst so wohl unterwies, daß er darinein großer Meister geworden. Er stand einige Zeitan dem Hofe zu Brüssel unter dem Churfürsten vonBayern , damals Gouverneur der österreichischenNiederlande, und malte eine Menge schöner Bild-nisse ; aber wegen seines langsamen Arbeitens wurdeman des Sitzens überdrüssig, und ließ seine Ge-mälde meistens unausgemachl liegen. Endlich nach-dem man ihm für ein Stück, an welchem er sich fastein halbes Jahr gemühet hatte, und es aufioc». Dup-lonen schätzte, kaum den zehnten Theil bezahlenwollte, gieng er aus Verdruß wieder nach Rom .Er lebte zu Anfang des XVIII. Jahrhunderts.

III. 517.

Älen (Johann van) war in Führung des Pin-sels so wohl geübt, daß er aller Gattung Gemäldenachahmen konnte; insonderheit kennt man von ihmnach Melchior Hondekoeters Manier Vögelstücke,wodurch er den Preis von dieses Meisters Arbeitsehr verringerte. Er wohnte zu Amsterdam , woer 1698. 47 - Jahre alt starb. //o«braLe» IN. 520.Man muß aber diesen Künstler nicht mit einem an-der van Älen, des Hans Grafen Lehrmeister, ver-mischen. Von diesem hat man einige geetzte Blät,tcr, welche die Städte Wien und Prag mit vielenFiguren vorstellen. Lr§eäor».

Älen», (Thomas) genannt Fadino, geb. zuCremona um , 5 oo. Lernte bey Galeatius Campi,und ahmte seine Manier so glücklich nach , daß manihre Arbeit nicht leicht unterscheiden konnte. S. denArtikel I. Baptist Eambi. 6 r«arie «ti.

Alenrvyn, (A.) ein niederländischer Künstler,malte Landschaften mit Figuren. Man findet vonseinen Gemälden in den Cadinetten der Liebhaber.

Aleorri, (Joh. Baptist) genannt Argenra,ein Baumeister von Ferrara , ward nach Manlua,Modena, Parma und Venedig berufen, wo erPalläste, Schaubühnen u. s. f. baute. Er schriebBücher von der Baukunst und Perspectiv. Aleorristarb um 16Z0. Mr/r-an'a II. 4,3.

* Alefio, (Märchens Perez d') ein Barfüßer-Eremit von Palermo , malte in der Sacristey seinerOrdenskirche Giesu e Maria al Corso zu Rom ver-schiedene Stücke. Er gieng nach Sevilla , wo erseine Kunst an einem 5 o. Schuhe hohen H Chri-stoph erwies, welchen er in einer Kirche auf fri-schen Mörtel malte. Er war ein vortreflicher Zeich-ner, und man bemerkt in diesem Bild eine fertigeHand, eine schöne Ausführung, die Zierlichkeit underhabnen Gedanken des M. A. Duonaroti seinesLehrmeisters. Alefio gieng wieder nach Rom zu-rück, und starb daselbst in hohem Alter um ,600./^e/arco 56 .

^Alessandrr, (Jnnocentius) ein venetiani-fcher Kupferstecher, lernte bey Franz Dartolozzi. Er

^Alexander. n

arbeitete nach I. B. Piazetta, D. Majotti u. s. w.

(ranüe/ÜM.

* Alessandrino ( ) Maler zu Mayland,der um den Anfang des XVIII. Jahrhunderts mußgelebt haben, weil er in des A. M. Crivelli Vieh-stücke Figuren gearbeitet hat. Man findet auchGemälde von seiner eigenen Erfindung in der Dreßd-ner-Gallerie, welche moderne Figuren vorstellen.

Alessandris, (Alexander de) Maler zu Rom -von welchem man in einer Kapelle der Kirche GiesuMaria al Corso ein Altarblatt siehet 7 M. Der-selbe Mahler ist vermuthlich kein andrer als Äle-xander ubeleschi.

Ulessandro, (Andreas di) ein Bildhauevvon Brescia , verfertigte den mit vielen Figuren,Thieren und Verzierungen vortreflich ausgearbei-teten Leuchter von Erzt in der H. Geistskirche zuVenedig . p. 170. s.

— — (Bortolo d') genannt Manopola, einBaumeister zu Venedig , erfand die Kunst, Gebäude-die an den Fundamenten beschädigt waren, in derfreyen Luft aufrecht zu erhalten, um solche wiederzu erneuern. Von dieser nützlichen Erfindung machteer 1602. Gebrauch an dem St. Marcuspallaste, biser in der weitläufigen Galerie mehr als 70. Säulen,welche die Gewölber dieses majestätische» Gebäudesunterstützen sollten, gesetzt halte. 6rmrr'e»tr.

* Alessandro, t Johann) ein Kupferstecherzu Rom um 1718. Man kennt von ihm nebenandern,: Das Gesicht des Patriarchen Jacobs, Abra-ham mit den drey Engeln, Loths Flucht aus So-dom, und die Aufopferung Jsaacs, nach Raphaelim Vatican. (?K»üe/üm.

Alessi, (Galeatius) genanntOerugmo, lernteanfangs bey I. Bapk. Caporali, und ward daraufeiner der beßlcn Baumeister, welche aus det Schuledes Buonarotti gekommen sind. Er brachte die vonAnton Giamberti angefangene Befestigung derStadtPerugia vollends zu Stande. Zu Genua baute erden Meerport und den neuen Damm, zierte dieneue Straße mit prächtigen Pallästen, und bauteviele Kirchen mit einer guten Zeichnung: Die KircheSt. Maria de Carignano zu Genua ist eine beson-dere Probe seiner Geschicklichkeit, und würde alleinhinreichen seinen Namen unsterblich zu machen.Man sieht auch zu Mailand und zu Bologna sehrschätzbare Werke von seiner Erfindung, unter wel-chen man die Kapelle des öffentlichen Ballastes indieser letzter» Stadt besonders hoch halt. SeineZeichnungen werden durch ganz Europa aufgesucht.Als er nach Spanien berufen wurde, den Escu-rial zu bauen, ward er durch den Tod (1672.) da-ran verhindert. Aleßi wird auch unter die Bau-meister der Cathedralkirche zu Mailand gezählt.S. den Art. Simon Urfinigo. x>. 79.

Alessio, (Adrian) ein Dominicaner-Mönchund.Maler zu Rom , lernte die Kunst bey seinemVater, und starb in dieser Stadt 1667. Drü.

— — (Matthäus di Sant). S. Alefio.

Aleft (Niclaus van). S. Aelst.

. * AIer, (Johann Carl) ein französischer Kup-ferstecher zu Rom um ,700. Er arbeitete nach P.von Cortona , I. L- Bernini, L. Baldi, I. B. Lernardi, A. del Pozzo, P. Lucatelli u. s. w»

Aleväs, einer der beßten antiken Bildhauer,war in Bildnissen der Weltweisen berühmt, /'/imur.I,. XXXIV. 0 . 8.

Alexa, ein antiker Edelsteinschneider, von wel-chem man einen Ochsen findet, der mit dem Namendes Künstlers bezeichnet ist. Labi-

net äu öaron öe 8tosck p. 260.

Alexander, des Königs perseus dritterSohn, war ein vortreflicher Künstler in gedrexlctecund getriebener Arbeit. Er lernte diese Künste znRom , wo er auch gestorben ist» Das unbeständige

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