Band 
Erster Theil.
Seite
57
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on Privat,achtet undg starb vor

laler, geb.Berghemsitectur undr nach Ber-Schlösser,nete; nachi und SäleGemälden,der König:ademie mitrofessor er-> richtig ze-it. Er hatlder verfer-

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Iost Har-zn Halle im>d die erstenwelche nachehr schön zuSein Sohnaximilian I.1 und Tyrolchner giebtr von röLv.Königs Lud-nesesKünst-nenMedail-rges S. 9a.

iz im Voigt-nd Hofbau-welcher ihm>nt dieFried-rselbcn führthm den Na-rn der prak-id war auchmg der Aca-70 I alt.Man findetZ in dem Art.Zoh. Adamer vielfältigedabey auchrgte. Mar-tin Maler,in Schwarz-

Ravenspurgünge der Zei-yerschen Hofchten, denenUngarn bey-n ProspektenNischen Suc-ChurfürstenZeitlang zuirbeit so hoch? seiner Ge,schaften sindgroßer Drei-t Pinsels be-bemerktman>es Salvatorchmack einigel, und folgteNanier. Er2Z1.

eyname von

von Turin ,z zeichnete zu

Beisch.

Rom die Werke des I. Lanfranc, und hielt sich anseine Manier. In seiner Zeichnung ahmte er die Na-tur auf das genaueste nach; feine Ideen sind groß,die Erfindung reich, und die Ausführung hurtigund beherzt. Wegen seinen Verdienste» ward er inden Ritterstand erhoben. Er arbeitete zu Rom undstarb daselbst um 1690. 54 - Jahre alt. Man hatvon ihm eine H. Familie nach D. Cerrini und eineandere nach Dominiquin, die er in Kupfer geetztSeine Tochter Angeiica, geb. zu Rom 1666, kopirteihres Vaters Werke, und malte nach dem Leben.

/Änoü II. LSZ.

Beisch. S- Beich.

Bettler. S. Beurler.

* Be l (Anton le), ein Künstler zu Paris ,malte leblose Gegenstände, Seesiückeund Landschaf-ten. Er war seit 17. Mitglied der königl. Acade-mie. N. Dupuis hat ein Bildniß nach ihm gesto-chen. ^Imanscli lles Ueaux ^rts.

(JohannBaptist le), MalerausFlan-dcrn, lebte um das Ende des X Vll. Jahrhunderts-Er malte Bildnisse, auch alte Weibs- und Manns-köpfe theils nach der Natur, theils nach seinen eige-nen, öfters seltsamen Einfallen. Das Bildniß,welches er unter seinem Namen für die großherzogl.Galerie zu Florenz gemalt, gleicht in allen Stückendes Hiacynrh Rigauds, welches P. Drevet 1700.in Kupfer gestochen, wiewohl dieses jenem weit vor-zuziehen ist. IV. 269.

Bela oder Bella (Don Anton), ein Prie-ster und Maler zu Cordua, lernte bey seinem VaterChristoph. Er war in der Malerey und in Vergul-dungen sehr geschickt. Man findet in seinen WerkenLandschaften, Architekturen, Pildhauerarbeit, Blu-men u. s. w. Er arbeitete für öffentliche und Pri-vatgebaude, und st. 1876. in einem Alter von etwasmehr als 4 ». Jahren. X°. 109.

* Belau (Niclaus Bruno), Maler von Mag­ deburg , lernte bey Augustin Lerwesten. Er that eineReise in Italien , und arbeitete hernach zu Wien undin verschiedenen Schlössern in den Gegenden dieserHauptstadt. Von hier begab er sich nach Berlin ,wo er sich haushablich niederließ. Er malle Bildnisseund Geschichte; seine kleinen Staseleystücke werdenmehr geachtet als die großen, weil sein Colorit etwasinS Graue fällt. Belau starb ziemlich arm zu Barby 17^7. 6Z. I. alt. Man hat von seiner Hand einigegeetzte Blätter. Eedelmayr, Heumann u. s w.habe» nach ihm gestochen. hIachrichren von Künst-lern I. 12.

Belboeufs ), französischer Baumeister,der eine Abhandlung von Wassergebauden schrieb.Zt. >j»tor»e.

* Belbrule (T-), Formschneider von Limo-

ges, lebte um i 58 ». Man sieht von ihm einige zartgeschnittene Finalstöcke. I. 2bi.

Belcaro (Damian). S. Lercaro.

Beldrens ), Hofrath und Professor derBaukunst zu Petersburg , erhielt 1777. den aufgesetz-ten Preis einer Medaille von 5 «. Ducaten, wegendes beßt befundenen Plans zu Errichtung eines Mo-numents, welches der Ritterstand und der Adel derProvinz von Twer zuEhren der Kaiserin Catharina II. zu errichten gedachten.

*Belr'card( ), französischer Baumeister,gewann 17^8. einen Preis in der königl. Akademieüber eine Aufgabe von Triumphbogen. Er studirteum 1700. zu Rom , wo er einige Aussichten dieserStadt in Kupfer etzte. Um 1760 hat er den Plan,Aufrisse, Durchschnitte u. s f. der neuen Kirche St. Genevieve zu Paris nach Souflots Zeichnungen gerttzt. A. >f»toi»e.

Belidor (Bernhard Foreste) ist unter allenneuern Schriftstellern, welche von der Mathematikhandeln, derjenige, dem man in Absicht auf die

Bella. 57

Künste das Meiste zu verdanken hat, und der haupt-sächlich darzu beygetragen, um den Baumeisternund Ingenieurs einen Geschmack für diese Kunst bey-zubringen, da in seinen Schriften eine ausnehmendeOrdnung und Deutlichkeit herrscht Als königl. Pro-fessor der Mathematik in den Artillerieschulen zu laFere zog er Schüler, die seiner würdig sind DieAkademie» der Wissenschaften zu Paris und zu Ber­ lin nahmen ihn zu ihrem Mitgliede aus. Er st. 1761.als Brigadier von der Infanterie und Aufseher desZeughauses zu Paris . Man hat von ihm: 8ommsirs«i'un Lours«j'-)rcliitectllre militsire civile Lc kzr-«lrsulchne; la Science «le» Ingenieurs; Arcki-tecture üyüraulchue etc. S. B/onsse/teet«re /rausEe I. 45 .

* Belln (Niclaus), genannt M'colerro da

Modena , ein vortrcflicher Perspecrivmaler u»dKupferstecher, ward in dieser letztern Kunst für einender beßten Meister seiner Zeit in der ganzen Lombar-die gehalten. Unter seinen Blättern ist eine GeburtChristi bekannt. Er wird auch von Papillon unterdie Formschneider gezählt, und blühete um den An-fang des XVI. Jahrhunderts. S. den Art. Mc-laus Romans, p. 41 -

( ) Landschaftsmaler zu Paris , lernte

bey Jacob Fouquieres und folgte seiner Manier. Erarbeitete unter Simon Vouct und starb um 1660./e Oomte lll. 29.

Belissario. S. Eorrenzio.

Bell (Anton). S. Bellucci.

Bella (Anton). S. Bela.

(Franz und Caspar Hieronymus), Ge-brüder, Bildhauer zu Florenz , werden unter Jo-hanns da Bologna Schüler gezahlt. Franz starb um1612. und hinterließ vier Söhne: Hieronymuslernte die Malerey; Ludwig ward ein Goldschmied;Srephan wird hernach besonders beschriebe»; undJohann perer; dieser lernte die Bildhauerkunstbey Peter Jacob Tacca. Aombe-'t.

* oder la Belle (Stephan della),Maler und Kupferetzer von Florenz , Franz, einesBildhauers Sohn, lernte Anfangs die Goldschmieds-kunst, hernach aber das Malen und Kupferetzen beyI. Baptist Vanni, Remigius Cantagallina und Ce-sar Dandini, und studirte daneben fieißig nach Ja-cob Callots Werken. Er malte anfänglich sehr gutim Kleinen, erwarb sich aber vornehmlich eine sehrhurtige und kräftige Manier im Kupferetzen. Inseinen crstenBlättern ahmte er Callots Manier nach;aber nach und nach gewöhnte er sich an eine freyere,niarkigte und mahlerische, die ihm bey den Liebhabernund sonderlich bey den Künstlern den Vorzug überCallot erwarb. Stephan gieng 16ZZ. nach Rom undkam 1607. wieder nach Florenz zurück. Im Jahrei 63 g. begab er sich nochmals nach Rom , reiseke aber164» in Frankreich , wo er viele Arbeit für den Hof,für die Kunstverleger Israel Henriet , Franz Langlois,genannt Ciatres, P. Mariette und einige Liebhaberverfertigte. Die bürgerlichen Unruhen bewogen ihn16I7. Paris zu verlassen; er that eine Reise in Flan­ dern und Holland , kehrte aber im gleichen Jahrewieder nach Paris ; endlich kam er i 65 n nach Flo­ renz zurück, wo er den Großprinzen im Zeichnen un-terwies und von dem Großherzog ein Jahrgeld er-hielt, welches er aber wenige Zeit genoß; denn erst. isiks. 54 - I. alt. Kein Kupferetzer hat ihn imGeistreichen, "Feinen und Leichten der Radiernadelübertroffen. Die Hände und Füße seiner Figurensind überhaupt schlecht gezeichnet, seine Köpfe hin-gegen sind wunderbar schön und edel. Die Zeichnungseiner Thiere ist ebenfalls weder richtig noch in demrechten Charakter gezeichnet; aber in Absicht derzierlichen Ausführung verdienen sie Lob. Das Deßteunter Allem, was er in dieser Art gemacht hat, sindeinige Köpfe von Kameelen und Dromedarien Inseinen Landschaften ist außer der Zierlichkeit und Hal-tung nichts zu loben. Die Composition ist nicht schön,und der Baumschlag sieht aus, als wenn er mit einem