Band 
Erster Theil.
Seite
67
JPEG-Download
 

clsteinschneiden, wozu ihm diegeübte Zeichen-leistete. Seinewerden sowohlls von Fremden

ler Cortoneser,e seine, Manier,a del Calcinajvn der Academiai ganzen Bandn Bildnisse undblühete um denLottarr 1. H18.

ms unter seinemtreflicher Thier-und lernte beyte in FrankreichZ der ersten Mil»i66Z, und start»

e von B. Sa-

ris i6ib, lernteIniatnr und aufistorische Werkeebeitete auch mitist Unter seine»des Atküa nachggio, Bourdonder konigl. Aca-npaßlichkeit die-eß man ihn aufischen Religion)dem er sich abervard er wiedereingesetzt, undr Künstler zweyS. auch den

irsen.

aler, von wel-nd Brügge ver-n richtigen Aus-vander und eine äe

its

er Stahlschnei-n der kkistoirshier XII. 289.Medaillon, denon Lamoignon,verfertigt. S.

pferetzer, arbei--durHlachischenen Marggrafen

Figurenmaler,e von St. Lucasestochen.

>d Fabritius),ernten bey Lud-nedig, Padua ,1 Kirchen, Klö-malerey verfer-ienste des Chur -it Anton Pelle-zu Düsseldorf ,XVI11. Jahr-

1 Genua , lerntee Arbeit bestand

B e r n a r d i.

in Kopiruna gntec Gemälde, worin er berühmtwurde. Er starb vor dem Pestjahre i 657 -x. 202.

Leonardi (Franzd, genannt B/golaro Ma-ler zu Verona , erwarb sich durch seine Arbeit, in wel-cher man eine richtige Zeichnung und eine gute Fär-bung bemerkt, großen Ruhm. Er lernte bey Domini-cas Fcti, undglich ihm an Gefchicklichkeit. Eine Probedessen sieht man in der Kirche St. Carolus zu Ve-rona an beyden Seitengemalden des Hauptaltars,und in der Kirche St. Anastasia. Man sieht auchEiniges von ihm in den Kirchen zu Brcscia. Averroldo halt ihn fälschlich für einen Brescianer; erblühete um die Mitte des XVII. Jahrhunderts.

101.

* — — (Johann), von feinem Geburtsorteda Castelbolognese genannt; ein vortreflicher Edel-steinschneider und Medailleur. Er war einer der er-sten, dessen Arbeit mit den Werken der Antiken ver-glichen werden konnte. Man zeigt von ihm einigegroße Stücke in Crystall, als den Raub der Sabi-nerinnen, Bacchanalen, Seetreffen ». s. f. Erar-beitete nach den Zeichnungen des Michel Angelo,Perino del Vaga und andern vortreflichen Meistern.Seine Arbeit ward in Gold gefaßt. Dann verfertigteer verschiedene sehr schöne Medaillengeprage. Er be-kam von vielen Fürsten ansehnliche Geschenke undGnadenbezeugimgen. Pabst Clemens VII. gab ihmeine einträgliche Stelle an seinem Hofe; KaiserCarl V. ließ ihm für eine auf ihn verfertigte Schau-münze wo. Goldkronen auszahlen, und der CardinalAlexander Farnese war sein großer Gönner. Er starbzu Faenza ibbb. 6o. I. alt. /^i5n, r.

-- — (Ioh. Baptist), ein Deroneser, lerntebey Felix Digi. Er malte Blumen, Früchte, Fische,Vogel und andere Thiere. Dieser Künstler arbeitetezu Wien, Mailand, Venedig u. s. w- und blüheteum i/oo. /^üclit. p. ig.

— -» (Joseph). S. den Art. BarrholoineMsdolo.

— — (Peter), Maler zu Verona , lernte beyFelix Ricci, genannt Brufasorci. Er arbeitete indem Oratorio St. Cvsmo und malte den englischenGruß in der Kapelle ll. L. F der Kirche Lt. Zermo.Starb 162). /'o-r-ro 79.

Leonardo (Fra), ein vortreflicher Miniatur-maler, von welchem man in der Kleiderkammer desgroßherzogl.Pallastes zu Florenz eine sehr schöne Ein-fassung von historischen Gemälden sieht, welche einvon Donatello verfertigtes Basrelief, die H. Mariamit dem Kindlein Jesus vorstellend, umgiebt. /"aLnri.

— — (Monsu), so nannte man in Italien denL. Re,1I.

* Bernardon, (Hieronymus ), Thomas,eines geschickten Bildschnitzlers und Malers Sohnvon Bassano, lernte bey I. Baptist Volpato. Mansieht von ihm verschiedene Gemälde in den Kirchenseiner Geburtsstadt, wo er 1718. 78. I. alt starb./>rcl p. »6Z.

' Leonards (Balthakar), ein holländischerKupferstecher, arbeitete nach P.Picard, F.de Troy,P. Rembrand u. s. w.

Bernasconl (Cintio), ein Römer, Ioh.BaptistEaraneovon Sabina, Matthcus Erucianovon Macerata , Ambrosius Gisst- ein Florentiner,Peter '-ambern von Cortona , Paul Loserri vonEenko, Angclus Sabbarin, von Qrvieto, CesarTsrelli, Gcnesins vital, von Massa, und FranzZucchi; alle diese Künstler waren Musivarbeiter undzierten um 1600. die große Kuppele der St. Peters-kirch« zu Rom nach den Cartons, welche JosephEesari, Christoph Roncalli und Marcel Provenzalegemalt hatten. 7 )ti.

— — (Laura), Blumenmalerin zu Rom ,lernte bey Marius Nuzzi, und ward in dieser Kunstso geschickt, daß man ihr die Auszicrung eines Ge-

Bernini. 67

mäldes anvertraute, welches Andreas Camassei fürdie Kirche St. Andreas della Volle in Rom verfer-tigt hatte und den H. Casetanus vorstellt. Es wirdaber auch dieser Blumenkranz mit mehrerer Wahr-scheinlichkeit ihrem Lehrmeister zugeschrieben. Siezierte mit Ioh. Paul Schor die Decke der Galerie urdem Pallaste Eolouna. Diese Künstlerin lebte um1Ü70. 1l. Üs.

* Bernazzans (Cesar), ein vortreflicher

Landschafts - Krauter- Thiere- Früchte - und Blu-menmaler zu Mailand , lernte bey Leouhard da Vince.Er stellte an der Mauer eines Hünerhofs einen Gar-ten vor, in dessen Dorgrund Erdbeeren so natürlichgemalt waren, daß die Hüner und Pfauen so langedaran pickten, bis der Mörtel abfiel, und das Ge-malt) dadurch verdorben ward. Seine Landschaftensind zwar bis auf die geringsten Kleinigkeiten genauausgeführt, aber dabey sehr lieblich, wohl überein-stimmend und im Ganzen von großem Geschmacke;er ließ sie gemeiniglich duich Cesarda Sesto mir Figu-ren staffiren , und malte hinwieder die Landschaften inden Werken dieses Meisters. Er lebte um ibäv. -

III. 181.

* Berner. S. den Art. Claudius de Beau-mour, seines Lehrmeisters.

'Lernero (Ioh. Baptist), Bildhauer zuTurin , arbeitete für verschiedene Kirchen dieserStadt und des Herzvgthums Piemont, auch für denköuigl. Pallast Stupinigi . Lm to/i.

* Bernetz (Christian), geb. zu Hamburg 1608.lernte bey Hermann Kampfpausen. Er malteFrüchte, Blumen, silberne, goldene und marmorneGekäste und andere leblose Gegenstände. Lernet;arbeitete zu Rom , wo er den Bentnamen Gouds-blsem bekam Er starb daselbst 1722. //ouür-aLe»II. p. äbsi. d!°. 8b. berichtet, Berney habe sich insein Vaterland zurückbegeben. /ħco/i II. Z57.

Bernhard (Ioh. Wolfgang), malte um i 6 ob.in der katholischen St. Ulrichökirche zu Augspurg einZi. Fuß hohes und ir. Fuß breites Bild, wo Adamund Eva in ungeheurer Größe vorgestellt sind; fernerdie Bilduiste von 48. Aebten dickes Klosters —* Von Andreas Bernhard findet man eine Vor-stellung der Stadt Augspurg in Holz geschnitten. —Frarer Bernhard, eiii Predigermonch »nd sehr gu-ter Bildhauer, arbeitete »m 1760 in dem Klosterseines Ordens zu Ausqsburg, und starb daselbst,von Srerren VII. u. IX.

— — S. Lernard.

* Bernigerorh (Martin), geb. zu Raniel-burg in der Grafschaft Mansfcld 1670, lernte zuLeipzig bey E. Andcrsohn, und verfertigte eine un,glaubliche Menge Bildnisse mit dem Grabstichel,welche, besonders wann er gut gemalte Originalevor sich hatte, sich sehr wohl sehen lassen. Erarbei-tete zu Leipzig und starb daselbst 17ZZ. Von seinenSöhnen unterwies er zwey in seiner Kunst: *Jc>h.Martin, welcher in dem Geschmacke seines Vatersarbeitete, st. 17H7. b/,. I alt — "'Joh.Lenedicr,geb. 171V, lernte bey seinem Vater und Bruder; erlegte sich vornehmlich auf historische Dlätier Manhat aus Beyder Kupferwerke i» der Dresdnergalerie8. Bande zusammengebracht. HainburgischesMagazin IX. 699.

* Bernlni (Ioh. Loren;), perers Sohn,geb. zu Neapel ib>>8. Wer die Meisterstücke diesesgroßen Künstlers beysammen zu sehen Lust hak, kannsolches am Beßren in oer St. Pctcrskirche zu Rom thun, wo man den Hauptaltar, den Stuhl Petri undden Tabernakel, Alles von gegossener Arbeit sieht;ferner die Grabmäler der Päbste Alexander VII undUrbans VIII ; die riesenförmige Ritterstatüe KaiserConstantin des Großen; das Altargeniald, welchesdenH. Mauritius vorstellt, und die prächtige Colon-nade auf dem St. Petersplatze. Bey Ansichr allerdieser Werke wird man gestehen müßen, daß Ler-nini ein zweyter Michel Angelo , d. i. ein unvergleich-licher Maler, Bildhauer und Baumeister feinet Zeit

I 2