Band 
Erster Theil.
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66
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66 Bergomas.

Cabinetsmaler, und starb zu Augspurg 1762. —

* Sein Sohn Joh. Baptist, geb. 1724, folgteihm in der Kunst. Er zierte die KlosterfrauenkirchezukandsbergmitFrescogemalden. I I. Hayd,B.Vogel, I A. Friedrich u. s.w. haben nach I. Georgin Kupfer gestochen. ssj. Bibliothek schöner wis-senschafren 1 . r 56 .

Bergomas; Deyname von Franz Terzo.

Bergondi (Andreas^, Bildhauer zu Rom um 17Z0. Man sieht von feiner Arbeit in den Kir-chen St. Marcus, St. Alexius, St. Augustinusu s. f. Trtt.

* BergonzL oder Bergonzon» (Lorenzl,geb. zu Bologna 1645, lernte bey Cesar Gennari.Er malte wohlgleichende Bildnisse in Oel und Pastcl,und Geschichte. In der Servitenkirche seiner Ge-burtsstadt ist die Tafel von der diesen Mönchen ge-schehen?« wunderbaren Erscheinung des Brodtes,von seiner Arbeit. Er starb 1722. /Änna /nttrice111. 177.

*Bergq,,lsr( ), Kupferstecher. S. denArt- Friedrich Akrel, seines Schülers.

Ber schau eH.), Maler zu Hamburg , lebteum 1698 Man sieht von ihm ein Gemäld ob derThüre des Naihhauses zu Bremen , welches dasjüngste Gericht vorstellt. Uffenbach 1 l. 210.

^Berckheyden (Job und Eerard), Gebrü-der, mallen Landschaften, Convcrsationsstücke undBauerngesellschaftcn. Sie arbeiteten lange Zeit andem churfürstl. Hofe zu Heidelberg , wo sie die da-selbst gehaltenen Festivitäten und Jagdpartheyen inkleinen Figuren vorstellten. Diese Künstler warenvon einem Orte unweit Harlem gebürtig. Gerardstarb in seinem Vaterlande i 6 g 3 . Job ertrank ineinem Canale zu Amsterdam 1698. 70.1. alt. Oe§-111. i 5 Z.

* Berlinghieri (Camillus) , Maler zuFerrara , lernte bey Carl Bonone und starb um i6Z8.

Berllarmaro (Hieronymus ), ein römischerFormschneider, verfertigte , 556 . die Landkarte desGroßhcrzogthums Toskana nach Gerard Mcrcator'SZeichnung. Sie ist, 5 ^ 0 " breit und 2^ 5 " hoch»auf vier Stöcke geschnitten, die aneinander gefügtwerden. I. 198.

Bermant ( ), Landschaftsmaler aus Lo-

thringen, lernte bey Claudius Gelee , dessen Manierer wohl begriff. Nach langen Reisen setzte er sich zuNancy , wo er den Namen eines berühmten Künstlerserlangte. Er blühcte um 1670. tT«er«sterMe III. - 54 -

Bermoser. S. permoser.

Berna, Maler von Siena , lernte bey AndreasOrgagna. §r arbeitete zu Florenz, Siena undCor-tona. I. 1 .1069. gieng er nach Arczzo, wo er inder Kirche St. Augustinus die Geschichte des Mari-nas Darattieri malte, welcher aus Geldbegierdeseine Seele dem Satan übergeben, aber von St.Jacobus erlöst worden. Als er in der Kirche St.Gimignano di Daldesa arbeitete, fiel er von demGerüst und starb zwey Tage hernach in der Dlükheseiner Jahre um iZ8o. Seiner kurzen Lebenszeitungeachtet hinterließ er so viele Werke, als mansonst nur von einem hohen Alter erwartet, und siewaren so beschaffen, baß man glauben konnte, erwürde bey längerm Leben in seiner Kunst sehrvortref-lich geworden seyn Berna war der erste, welchernach Wiederherstellung der Malerey anfieng, dieThiere wohl zu zeichnen. La/chm<ccr 8ec. II. g 5 .

Bernabö (Felix Anton Maria), geb. zuFlo-renz 1720, lernte in der großherzogl. Galerie dieZeichenkunst bey FranzDombicci, das Postieren beyJoachim Forkini, und das Edelsteinschneiden beyFranz Ghinghi, welches er einige Zeit mit gutemErfolg trieb. Nachher bekam er Lust, die Malerenbey Jgnatius Hugfort zu studiren; da aber gedach-ter Ghinghi 1727. unversehens nach Neapel berufen

Bernardi.

wurde, beredete man ihn, das Edclsteinschneidenvon Neuem vor die Hand zu nehmen, wozu ihm diebey seinem letzten Lehrmeister fleißig geübte Zeichen-kunst nun die wichtigsten Dienste leistete. SeineWerke sind ungemein zahlreich, und werden sowohlvon Liebhabern seines Vaterlandes als von Fremdeneifrigst gesucht. OniüMe/ü p. 76.

Bernabei (Thomas), ein edler Cortoneser,lernte bey Lucas Signorelli und folgte seiner Manier.Man sieht in der Kirche St. Maria del Calcinajoeinige Gemälde von seiner Hand. In der AcademiaEtrusca zu Corkona zeigt man einen ganzen Bandvon seinen Zeichnungen samt seinem Bildnisse undeiner kurzen Lebensbeschreibung. Er blühete um denAnfang des XVI. Jahrhunderts. Lottarr 1. 5 , 8 .Xot. (i.)

Bernaerr (Nicasins) ist meistens unter seinemTaufnamen bekannt; er war ein vortreflicher Thier-und Jagdenmaler von Antwerpen , und lernte beyFranz Sneyders. sslicasius arbeitete in Frankreich für die königl. Palläste; er ward eines der ersten Mit»glieder der Malerakademie zu Paris 166Z, und starbdort 1678. 70.1. alt. Lnarrentt.

Bernard (le petit); Beyname von B. Sa-lomon.

— (Samuel), geb. zu Paris- 6 i 5 , lerntebey Simon Vouet . Er malte in Miniatur und auffrischen Mörtel. Man sieht viele historische Werkeund Bildnisse von seiner Hand. Er arbeitete auch mitder Radirnadel und in schwarzer Kunst Unter seinenBlattern kennt man die Geschichte des Atkila nachRaphael, einige Blätter nach Correggio , Bourdonu- s. w. Bernard ward Professor der königl. Aka-demie- 655 , in-674 Überwegen Unpäßlichkeit die-ser Stelle entlassen. Im I. 1681. stieg man ihn aufkönigl. Befehl wegen der protestantischen Religionvollends aus dieser Gesellschaft; nachdem er sich aberzur herrschenden Kirche wandte, ward er wiederin den Rang eines alten Professors eingesetzt, undst 1687. Basan macht aus diesem Künstler zweyverschiedene Personen 6«a»-ie»tt. S. auch denArt. Bernhard Salomon.

— — (Theodor). S. Barentsen.

— — (P- J-), Geschichtsmaler, von wel-

chem man in den Kirchen zu Gent und Brügge ver-schiedene Bilder sieht, in welchen man richtigen Aus-druck und Zeichnung, schöne Gewänder und eingutes Colorit wahrnimmt. üe >//>§.

— — (Theodor). S. Barents

— — (Thomas), französischer Stahlschnei-

der, arbeitete um -700. zu Paris an der Histolrsmetslligue cle l^onis XIV. Löhler XII. 28g.giebt den Stich nach einem schönen Medaillon, dendieser Künstler 1679 auf Wilhelm von Lamoignon,ersten Präsidenten des Parlements, verfertigt. S.auch Besnard.

* — — ( ) Malerund Kupferetzer, arbei-

tete um 1660. an dem fürsti. badenrdurchlachischenHofe, neben Andern, des regierenden MarggrasenBildniß zu Pferd.

* — — ( ) Bildniß- und Figurenmaler,

war um 1760. Mitglied der Akademie von St. Lucaszu Paris . Dan-el hat nach ihm gestochen.

Bernardi (Anton Maria und Fabritius),Gebrüder, Maler von Bologna , lernten bey Lud-wig Quaino. Sie arbeiteten zu Venedig, Padua ,Vicenza, Mantua u. s. f., wo sie in Kirchen, Klö-stern und Pallästen viele Architeccurmalerey verfer-tigten. Endlich begaben sie sich in Dienste des Chur-fürsten von der Pfalz, arbeiteten mit Anton Pelle-grini und vielen andern Künstlern zu Düsseldorf ,und starben daselbst zu Anfang des XV 1 I 1 . Jahr-hunderts. Fekiua xittrr're III. 170.

— — (Bernhard de), Maler zu Genua , lerntebey Dominicus Fiasella. Seine meiste Arbeit bestand