Band 
Erster Theil.
Seite
71
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)es XVIII. Jahr-cichatzte Kunst in-gute Willen warschon die Schön-achthaben, von

chtsmaler, arbei-Mitglied der AcarFabel Venus und

!i/ P. Il/j.

ert), Baumeister,

'^er-rr p. 28g.

da Carigliano,anicl Ricciarelli.alinervrden, fürnaive verfertigte,er auch die Vild-nd Wachs Man-tue. Er starb zuin der Kirche St.aben.

>ferstccher, arbeireri, C. Marattilud mit einfachenManier gestochen.

»Florenz , lerntefür den Großher-r einige Englan-n'irdigsten Kunst-erri malte Bild«!en, starken und, wo er sich einein den vornehm-; dann an demona u. s. w. Erach ihm hat P.Pachtungen bre-che Früchte- undum 1670. Do-le von Florenz,i Derfluß einigery MariusNuzzie, Fische, Do-Jahre an demomposition, die)hla»sgesuchtene von dem Vor-terscheiden seine' dunkle Gründena 1705. 61. I.wmas auf dem

ntmalerzu Bo-irchenundPal-nton Rossi, eineistete. ^ro5o.

m welchem manDermdenMar-n Gemälde desskirchezuRom

sten Malern zu

i/avru/a l. Zr.

Buecklaer.

-encovich.

eschickter Bild-ininderPfarrr

Beverense.

kirche St. Jacob die Statue der H Maria mit jlvcyKindern sieht. Dieses Bild drücktden Schmerz derMutter des leidende» Heilands so wohl aus, daß esfür ein Meisterstück gehalten wird. Er machte dieKanzel der dasigen Barfnßcrkirche. Man findet auchvon seiner Arbeit in den Kirchen zu Brüffel und zuGent . Do-/a?e üe Dercn.-»^. — Man kennt aucheinen Michel van Beveren, Bildhauer von Ant-werpen .

Beverense (Dominicus), malte in der KircheSt. Moses zu Venedig die in den Tempel gehendeMaeia und ihre Himmelfahrt. DannF/ia.

*Beugnee( ) Formschneider. S. denArt. Mclaus Carou.

Beviau oder Bevieu ( ) ein Franzose,

- ma.ce in einem ziemlich guten Geschmacke das Wun-derwerk des H. Dionysius, der einen Blinden heilt,für die Kirche St. Luigi degli Franccst zu Rom . DA.

Bcvignste, ein Benedictiner und Baumeistervon Perugia , arbeitete in und außer seinem Vater-lande. Man zahlt unrer seine merkwürdigsten Werkeeinen Brunnen, der 1022. auf dem großen Ptaye zuPerugia aufgerichtet wurde, uud die Hauptkirche,zu welcher man iZgv. den Grundstein legte. Bevig-nare starb um 1ZÜ0. im hohem Alter. A-»co/i p. 17.

* Bevilaqua (Ambrosins), malte in dem

Spill-ale dclla Earita zu Mailand das Bild der Gut-thätigkeit gegen die Armen auf frischen Mörtel. ErblühtlemikDdllipp, seinem Bruder, derauchMa-ler war, um 1^80. B- Eapikclli hat nach Anibro-sius gestochen. Diese Künstler arbeiteten in demhcrzogl. Pallaste zu Mailand mit Johann dcllavalle, Eonstantin vaprio, Dincenz Foppa, Vin-cenz Llverchio, Beruhardin Zenale, BonifaciusBenrbi, Christoph Rivello, genannt Morerro,Peter Franz Sacchi, genannt pavese, Carl daMilans, Albern» da Lodi n. s. f. Ihre Zeichnungwar sehr richtig, aber ihre Umrisse etwas hart, weilsie gewöhnlich nachGipsbilderii stndn ten. /.oma-L-ro.— Clemens Beviiaqua malte die Heiligenbilderder Kapelle Eancri in der Kirche St. Dominicus zuBologna , welche an beyden Seiten des hohen Al-tars zu sehen sind. — Bevilaqua ist auch

bcr Beyname des Ventura Salimbene.

Beurs (Wilhelm), geb. zu Dortrecht 16H6.lernte bey Wilhelm Drillenbmg. Er malte Landschaf-ten und Bildnisse zu Amsterdam und zu Groll. Beursschrieb ein Büchlein von der Malerey, betitelt: Diegroße lvelr ins Kleine geschildert, welches 1V92.i» holländischer Sprache und 1O9Z. deutsch in 12. ge-druckt , aber in schlechter Achtung ist. /De-,e>-ma»uII l. 188.

Beurler (Caspar), ein guter Landschafts-maler zu Eckingen um ibün. wird von Füßl, II. ik»b.angeführt. — * p. Athanasius Beurler , nachwelchem D. K'lian das Bild des H. Meinrads in»Kupfer gestochen. — Clemens, * Jacob und

* Matthias waren Kupferstecher. Jacob lebte zuRavcnspnrg um 1Ü20. Die beyde» andern um ibiu.Alle werden mir ihren Zeichen von Christ x. 24g.

' u. Zoj. angeführt.

*— — (Clemens), ein geschickter Landschafts-und Geschichtöiualer von Luzern Seine Londschaft^ ten sind wegen wohlangebrachtcm Licht und Schaltenund des leichten und natürlichen Baumschlage höchstmerkwürdig. Man zcigt vo» ihm ein K rchengemälde,welches Adam und Eva im Paradiese vorstellt, und jnder St. Antoniuskapelle bey den Barfüßern ein Alrtarblakt, worauf dieser yeilige an dem Meere predi-gend zu sehen ist. Füßlilll.bO. Er ist ohne Zweifelder in dem obigen Artikel angeführte Kupferstecher.

Bey (Johann de). S. Pay.

* Bey er (Friedrich Wilhelm de), Baumeisterund Bildhauer, arbeitete um >770 an dem Hofe zuWien , und war Director der dasigen Akademie.

* Seine Ehefrau, eine Französin, Namens Ber-rraud, malte sehr schöne Figuren, Blumen u. s. w.

Bezzi. 71

mit trocknen Farben, genoß auch deßwegen einenansehnlichen Gehalt voin Hofe, und war ei» Mit-glied gedachter Acadcmie. Frankfurter gelehrteAnzeigen 177!). N^. Z4.

— (Johann de), geb. zu Aarau im Con-to» Bern in der Schweiz 1702, kam in früher Ju-gend nach Amsterdam , wo er Gelegenheit fand, dieZeichenkunst bey Cornelius Pronck zu lernen Er zeich-nete »ach dieses Meisters schöner Manier sehr vieleAussichten von Städten, Schlössern und alten Ge-bäuden in den Gegenden von Eleve, Mastricht, Gel-dern , Utrecht u s- f- Dieser Künstler wohiue in demDorfe Vierlingsbeek, und kam im Winter nach Am-sterdam , wo er seine Zeichnungen an Buchhändlerund Kunstliebhaber verkaufte und sich wohl bezahlenließ. Er malte auch kleine Cabiiietstücke und großeLandschaften in Del und lebte noch 1768. P. vanLiender, deCopicr, S.Fokke und Spiclmann haben«in 1760. die Aussichten der Stadt Amsterdam auf17. Blättern nach ihm gestochen. Du» 600/ tl. igg.— * Ein anderer Joh. de Beyer, von Basel ge-bürtig , schnitt Sct-aumi'inzen und Wappen in Stahl,und arbeitete um 1712. zu Been.

Beyeren (A-van), ein nicderlandischerMa-ler, von welchem man in den Cabinctren der Lieb-haber Gemälde findet, die Fische und leblose Gegen-stände vorstellen.

Bey mann ( ), Geschichtsmaler, arbei-

tete um 1O9H, zu Berlin , wo er einer der ersten Pro-fessoren der nencrrichtetcn Malerakademie mit einerPension von Zoo. Rehlr. ward.

* Beyschlag(Joh. Christoph), ein guter Bild-nißmaler zu Augspnrg, war besonders in der Aehn-lichkeitglücklich, und deßwegen sehr beliebt. Erstarb1712 «17. I. alt. Er hat sein eigenes Bildniß inSchwarzkunst gearbeitet. Heckenauer, B. und Ph.Kilian, M. Küffel, E- Heinzelmann, E. C Heißu. s. f. haben nach ihm gestochen, von SrerrenBrief VIll.

Bezalee! ward von Gott mit Weisheit undVerstand ausgerüstet, um die künstliche Arbeit derisraelitischen Sliftshütle zu verfertigen. Lvost.c. XXXI. V. 2.

* Bezard (Claudius), Formschneider, vonwelchem ei» großes deutsches Blatt bekannt ist. Br-->ii/o» I. iZ(i.

Bezerra S. Becerra.

* Bezkoy oder Bezky ( ), russischer

Baumeister, führte 176Z. ein prächtiges allegorischesSchauspiel über die Absichten und Leidenschaftenlüderlicher Menschen auf. Dieser Künstler ward Ge-heimder Rath und Gouverneur des adelichen Cadct-kencorps zu Lande. Er that sich 1775. bey Anlaß derFcyer des Friedens mit der ottomannischen Pfortemit Schauspielen und sinnreich erdachten Maschinensehr hervor. A. X»toü:e.

Be zuritts (Ambrosins). S. Besozzi.

Bezzi (Joh. Franz), genannt Nosadella,Maler zu Bologna , lernte bey Pellegrin Pellegrini,genannt Tibaldi. Obschon seine Bilder, die in vie-len Städten Italiens gefunden werde», nicht so rich-tig gezeichnet sind als »eines Lehrmeisters, so sind siedagegen mit einer größer» und keckern Manier ge-malt. Er hielt eine gute Schule, in welcher er vielvornehme Leute unterwies. Dieser Maler st. i(-7i./ssa/uNLra I. 202.

— — (Joh. Philipp), genannt Gianbo,logn», verfertigte zu Bologna in der Sacristey derSpithalkirche della Earita die geistreichen Verzierun-gen des Altars mit kleinenGenien; dann an dem erstenAltare der Kirche St. Mammoio. Beyde sind vonStukaturarbeit. Er erfand, zeichnete und radirterügo. die Verzierung des Theaters während demJahrmarkt. F'eküur -nttrrce III. 204.

— — (Paul), ein Venezianer, arbeitete um1696. zu Rom, wo er auf Befehl des französischen