Band 
Erster Theil.
Seite
77
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dam, zeichneteoußre die Ma-ttfarben nach-

> nützliches Zei-r mit gelehrtenden guten Ges

Nischen Model-rhabens wurderochen. Seine:s, eine leichteg und reich inatüen sind guteeichnung, aberMangel. Die-Aachwalkcr beyin der That zuy so vcrschicde-)ollkonimen hatZ. alt. //(ez/c/--

> Tana, Kunst-ireiften und mit>t ihren Fußge-m Erzt, an dem!s H. Jgnatius>, Andreas Ber-

'b. zu Mecheln )ere Gesellschaft> fruchtbar undistößig. Seinescßend und sein, hat viele Achn-e zu Paris , zu'Academiewar,Vas vornehmstedem Saale deres stellt die Ge-Architectur Vie-ch und die Land-u, Baptist Bi-Geschichte und

t von Bologna ,te in MiniaturZierlichkeit und: Bilder verfer-ldre pitrormouidespersonen,odena. Dieserstter nach Franzst. , 602 . ch/ai-

und Paulus),die in Figuren,höne Merkmaleei, hinterließen.VII. Jahrhun-

ranz), einVe«trus Martyr zu. Catharina mit!eu, mit der an-ld, welches in>ernswürdig ist,Manier, wcl-Dieser Künstler

>uer von Vene«üiiglich der ve-rtigte aus Holzixe und andereuser und Durch«i. Erst. 1OZ9.

lls genannt dercDdNtttucus.

' Vistega.

( Er fieng schon in früher Jugend an sich berühmt zumachen, da ina» das Auserlesene in der Zcichnung,das Richtige in der Zusammensetzung, die schoneGestalten der Kiudleiu, die Annehmlichkeit derWeibs- und das ehrwürdige Aussehen der Manns-kcpfe samt der Zierlichkeit in den Gewändern, in sei-nen Bildern von Marmor, Elfenbein und Holz be-wunderte. In Kruzifixen war er besonders berühmt,und darf man nur dasjenige zum Beweis anführen,, welches in dcrH. Geistskirche gezeigt wird und nicht* ohne Bewegung betrachtet werden kann. Er übtej sich auch in der Malerey, und st. 1607. au der Pest.

p. 99. — Ein anderer Joh. Baptist Bis-sorii, Maler zu Padua , lernte bey Franz Apollo-, doro und Darius Varotari. Er war in Bildnissen,geist- und weltlichen Geschichten berühmt Mansieht sehr Vieles von seiner Arbeit in den Kirchenseiner Geburtsstadr, welche öfters mit seinem Na-men bezeichnet ist: man hat auch nach ihm gestochen.Als ein betagter Man» hcyrathete er ein artiges jun-ges Mädchen; aber abwechselnde Liebe und Eifer-sucht machten, daß er sie bald als Wittwe hinterlas-sen mußte, indem er 1626. du. I. alt starb.

11. 2ÜU.

Bisrega (Lucas Anton), Maler zu Bologna ,lernte nacheinander bey Barlamo Casiellani, JacobAnton Mannini nnd Marc Anton Chiarini. Er malteArchitttturen in den Kirchen seiner Gebnrtsstadt,dann zu Erema und Piaccnza mit Marc AnronFranzeschiiii u. a. Bistega liebte große und weit-läufige Werke, worin er schone Gedanken anbringentonnte. Erst- ,722. 60. I. alt. I./p»,.

— Sein Sohn Joseph,, auch ein geschickter Archi-^ tccturinaler, arbeitete Vieles in den Häusern Riz-zardi, Zambeccari n. s. w. zu Bologna , und starbvon einem unglücklichen Fall ,76z. I. alt. I'ei-Li«a püt»/ee 111. 248.

Bistel ( ) , Bildhauer zu Paris , verfer-

tigte für den königl. Garten zu Versailles die Statueneines Satyrs, der in der einen Hand einen Trauben,in der andern eine Flöte halt; einen allen und einenjungen Satyr; eine Flora und eine Bacchantin miteinem Satyr, welche alle S. Thomassi» gestochenhat. /e 6'omte 11. 198.

^ Birri; Deyname von Benedicr Caporali.

Biturgia (u); Beyname von Cesar Ro-berrus.

Bizer. S. Bisec.

Bizzaccheri (Carl Franz), Baumeister zr»Rom , lernte bey Carl Fonlana. Nach seinen Zeich-nungen wurden viele Gebäude dieser Stadt theils^ ausgebessert, theils von Grund auf neu erbaut.',Von diesen letzter» ist der Pallast St. Ludovic an-der linken Seite der Kirche dieses Namens. Er lebteHuin rxcx,. /^Lcoii 11 . 549-

* Bi; ; eui (Johann), Maler von Florenz ,

lernte bey Alexander Allori. Er verfertigte zu Rom sehr fleißige und schone Gemälde, und st. 1612.HO. I. alt. /)„>'. 11. >^.

Bizzerra. E. Becerra.

Blaceo (Bcrnhardiu), Maler von Udine inFrianl, blühetc um ro2u. mit I. Anton Regillo. Ermalte in der Kirche St. kucia, seiner Geburtöstadl,auf eine Altartafel verschiedene Heilige. Dieser ge-schickte Mann wäre zu mehreren, Ruhm gelangt,wen» er seine Kunst in einer volkreichen, Stadtgeübt hatte. /Atio//? I. 1,7.

* Blackmore (I.), Schwarzkunststecher,arbeitete um ,760. zu London . Man hat von ihmeinige Blätter nach F. Hals, C. Molcnaer, I. Rey-nolds u. s. f. Lara«.

Blain (Joh. Baptist). S. Fomenay.

* BIanc (Christoph), Kupferstecher aus Lothrin-gen , arbeitete um , 6 ,u. in Italien , wo er den Na-me» Bianca oder Blanco trug. Man hat von ihmL-Hcseü, ein Echriftcubuch von ungefähr 4«. Blat-

Blanchet. 77

tern, betitelt: Illea clel bnon 8crittors, von Tho-mas Ruinetti von Ravenna gestochen und dem Car-dinal Aldobrandini zugeeignet. Dieser Künstler hatauch nach M. A. Buonaroti, H. Carraccio u. s. w.geetzl- (iauäe/imi.

Blanc (Hora; le), Maler von Lyon , arbeitetezu Rom , wo er in Lanfrancs Schule studirte, undunter dem Namen Bianchi bekannt war. Er maltejn dieser Stadt die Vermahlung St. Josephs inder Kirche dieses Heiligen mit einer sehr angeneh-men Manier. Man zählt auch die Galerie des Schlos-ses Grosbois, in den Gegenden von Paris , unterseine bcßten Werke. Er biühetc um 1620. Die Des-cription cis bz-on giebt diesem Künstler den Tauf-Iiamei, Franz. Brüche,, III. 289. — * le Blane,ein französischer Medailleur, arbeitete um 1720.zu Paris .

* Blanchard (Jacob), Maler von Paris ,

lernte bey seinem Oheim, Niciaus Bolleri, und beyHoraz le VIanc. Er studirte zwey Jahre zu Rom ,und lernte zu Venedig durch unablaßliches Betrachte»der Werke Titians, Tintorcrs und Paul Veronese ,eine schöne und starke Manier in der Farbeiibehand-lung. Blanchard arbeitete einige Zeit zu Turin ,und bekam in seinem Vatcriande den Bcynamen desfranzösischen Tirians. Dieser Künstler malre Ge-schichte und Bildnisse. Man ficht von seiner,Arbeitin den Kirchen und Pallästen zu Paris ; uutc'c wel-chen die Galerien der Hotels von Bouillon und desPräsidenten Perrault einen großen Künstler anzeigen.Es sind auch in den königl. Schlössern Versailles undTrianon von seinen Werken zu sehen. Seine Figurenhaben schönet, Ausdruck, und es fehlt ihm nicht anGenie. Er st- , 058 . 58 . I. alt. Man hat von ihmeinige geatzte Blätter, und alles was nach ihm ge-stochen ist beträgt ungefähr 7a. Stücke. — SeinBruder Johann arbeitete in gleicher Kunst. — * Ga-briel,JacobsSohn, malte Geschichte in desVatersManier. Er ward ,662. Mitglied der königl. Aka-demie; Professor-Adjunctus 1670; Professor 1O72.und Schatzmeister 1O99. In 1670 malte er den vorseinem Kreuze knwenden Apostel Andreas als eineMaytafel für die Cakhedralkirche zu Paris . Erstarb1704. 7 g. I. alt. II. 92. — Blanchard,

französischer Baumeister, von welchem man Abhand-lungen von Anlegung der Treppen und vom Holz-haue» hat. Man findet in denselben keine geometri-sche Grundsätze, aber eine starke Uebung. A.

* Blancherer. S. den Art Claudius deBeaumonr, seines Lehrers.

Blancheri ( ), Miniaturmaler von Avlg-

„011, arbeitete um 1670. zu Paris . /e(,o»riel 11 . ,2,4.

* Blancher (Thomas), Maler von Paris ;einige Schriftsteller machen ihn z» einem Lyoner. Erstudirte zu Rom , wo er die Anleitungen N. Poussinsund A, Sacchi sehr wohl zu benutzen wußte. Blan-cherward nach Lyon berufen, wo er ungcmein großeGemälde auf dem Rathhause verfertigte, welche i»dem Eolorit sehr gut sind. Ungeachtet seiner Abwe-senheit ward er zum Professor der königl. Acadcmiezu Paris erwählt. Er st 1089. 72. I. alt. Dieser.ikünsiler hatte einen erhabenen Styl, großen Ge-schmack in der Zeichnung und eine schöne Färbung.Seine Ausarbeitung ist leicht und angenehm, seineZusammensetzung reich, und sein Ausdruck rührend.Zu so vielen Talenten kam noch seine Kenntniß inder Architektur und Perspectiv; Geschichte nnd Bild-nisse malte er mitglcicher Geschicksichkeit. Man zahltunter seine öffentlichen Werke eine sogenannte May-tafel, die er 16V2. für die Cathedralkirche zu Paris verfertigte, worin die Entzückung des H. ApostelsPhilipp abgebildet ist. Massen, Tardien, Thourn-eiser u. s. f. haben nach ihm gestochen. ci'^r§en5V!/le.

* — — ( ) französischer Maler, hielt sich

um 175n. zu Rom auf. Er zeichnete sehr richtig undbeherzt. Man sieht einige vortrefliche Gemälde vonihm. Er hatte es in seiner Kunst sehr weit bringenkönnen, wenn er sich nicht an ein lüderliches Lebengewöhnt hätte, welches ihn, die meiste Zeit weg-