Band 
Erster Theil.
Seite
87
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gno.

cke, weil die Platten>d. — Boerius, desHeinrich Bolswerr,stecher, aber in weite. Ihre Arbeit wirdSie lebten um ibZv.

on), Maler zu Ma>-Vince. Er verfertigteordia außer der Stadtilte Tafel, welche dieftsus, St. Johannesvorstellt; unten steht>tnck malen ließ, mithrmeistcr des Malers.

ol.

:r von Rufach, einemein Büchlein, welchesn Frankfurt am Mahninierbuch, alle.für-rerenen. — Ein ge->er böse Bolz, arbei-Zandrark l. 2Zo.

) n i (Andreas), Kup-cte um r"2o. nach I.w. Man hat von ihmBildhauers, Andreasu. f. f.

ard i 56 n. in die Kunst-ifgenommen. ErhärteLandschafkmalers inii7.

), Baumeister, nachGriniani bey der St.ist. Man findet davonevariis Sammlung.

>a ( ) verfertigte

?aale des St Marcus-Zeichnungen des Pal-

Maler von Bologna ,er Familien Magnanien dieser Stadt Fastn Zimmern des erstemk gemalt. ^ftrua^rt-

r), geb zu Udine in>na bey Guercino . ErCaliaei Manier, undßer Meister gewordenildnißmalcn gewidmetttreflich, daß er an dieaunschweig, Florenz ,ftn wurde. Seine deß-reu Firniß verdorben,>erbte auch sogar mitng viele alte Bilder,j). Angeletti, Ponzio,

' Kupferstecher haben/^ror. lll. 267.

. Maler und Kunst-seikere um 1520. zu Ve-rrr l. 2 ,6. angeführt.

l. den Art. F. A- M-

stnes Formschneiders,lattern von Johann'ct, die r 5 ü 6 ."zu Anda --1 522.

onbologno, wird!en Maler zu Bologna oasia's Meynung, umks lebte; dieses schließt

B 0 m i.

er aus seinen Werken, in welchen man schon gutenAusdruck, Zärtlichkeit und Gelindigkcit antrifft.Mau sieht noch von seinen Bildern in der Pfarr-kirche St. Thomas auf dem Markte, und indem Klo-ster St- Martinus zu Bologna . Ma/c-KLM !. ZZ.

B 0 >ni ( ), Maler von Abbeville , lernte bey

Simon Vouet , in dessen Schule er eine richtige Zeich-nung erlangte. Er ahmte die Manier und das Colo-rit seines Meisters so genau nach , daß, wenn sie aneinem gleichen Gemälde arbeiteten, der geschicktesteKenner solches nicht unterscheiden kann. Sein Pin-sel ist ungemein zarr und frisch, aber seine Zusammen-setzungen sind gemeiniglich frostig, weil er wenig Ein-bildungskraft besaß. In den Kirchen seiner Ge-burtsstadt lernt man sein Talent erkennen. Er st.1866. ö-ar'rex. 19g.

Bon (Bartholomeund Cornelius). S. den Art.Baptist Bainbin.

Bona (Blasius di). S. den Art. AmerigoA'nerlghl.

— — (Thomas) ein Brescianer, malte für dieKirche St. St. Faustino und Giovila daselbst in vierkleinen Tafeln die Marter, welche diese Heiligen inso viel vcrschiedne» Städten erlitten, und in derKirche St. Maria Magdalena die VerkündigungMaria,

— — und Ansuine, zwey ziemlich gute Malerzu Padua , lebten mit Andreas Manttgna, und wa-ren vermuthlich seine Mitschüler bey Franz Squar-cioue. Mau steht von ihnen in der EremitenkircheSt. Philipp und Jacob zu Padua historische Bil-der , die mit ihren Namen bezeichnet sind. ^?o§ettr.k- ib.j.

* B 0 nacina (Anton), ein vortreflicher Puuzen-arbeiwr von Mailand , zeichnete mit vielem Ver ständenach akademischen Bildern. Er arbeitete mit Paulpagano, einem Maler; man weiß aber ntcht, obals Lehrmeister oder als Gesellschafter, ^sauettip. 229.

* — — (C ), ein Mailänder, hat viele Bildnissenach Ecrrini, C. Bianchi, F. Cairo und andernMalern geliefert.

* — — (Johann Baptist ), Kupferstecher zuMailand, arbeitete um lüüii. zu Rom nach P. Be-rekino, C. Ferri, A. del Sarto u. s. f.

Bonacorsi. S. Buonacorsi. — X.8. Alleübrige Artikel, die nicht hier unter dem Titel Bonastehen, könne» bey Buona aufgesucht werden.

Bonajutl (Corsin). S.denArt.LapoGucci.

* B 0 nann 0, Bildhauer und Baumeister, baute

in Gemeinschaft mit Wilhelm Tedesco den Glo-ckcilthurm der yauptkirche zu Pisa ir 7 j. Derselbeist darin» merkwürdig, weil er ungefähr 12 ^ üdcr-hangk, indem sich das Fundament auf selbiger Seitegesenkt Hai. Bonanno verfertigte iv8n. das Haupt-portal eben dieser Kirche von Erz. I. 8g.

— — (Franz) Bildhauer von Carrara , lerntebey Philiop Parodi, und arbeitete lange Zeit un-ter seines Lehrmeisters Aufsicht und nach seinenModellen. Er st. mit Ruhm und Ehre überhäuftVZ Jahre alt. Der Fürst von Lichlenstein besitztin seiner Gallerte verichiedcne Bilder von der Ar-beit dieses Künstlers. ^a»ti p. 1Z1.

Lonardel (P.). S. den Art. LFiclausCaron.

Bonardi (Anton). Don diesem Künstler siehtman über der Thüre der Theatinerkirche zu Brescia ein Gemälde, welches den Märtyrcrtod der H. ürrsnla und ihrer Gesellschaft abbildet. Btttrre, ew.ü« üli »cia.

Bonare Ili (Matthcus), Bildhauer, ver-fertigte um 16Z0. unter der Aufsicht des RittersBcrninj, zwey Engel, welche das Wappen an dem

Bonati. 87

Grabmale der Gräfin Mathilda, in der St Peters-kirche zu Rom halten, ömrmmr lkmt. Dempli Va-ticanl. p. 89.

* Bonarori (Michel Angelus), geb. 1474. indem Schlosse Caprese in Toscana, wo sein VaterBefehlshaber war. Lernte bey Dominicus Ghirlan-dajo und Bertoldo . Wer die berühmte, für dasGrabmal Papst Julius des II. bestimmte StatüeMoses , das schreckenvolle letzte Gericht in derSfttinschen Eavclle des Vaticans, und die verbes-serte Baukunst an der St. Pecerskirche betrachtet,wird mit Grund sagen können, daß M. A. in derBan - Bildhauer - und Malerknnst außerordentlicheTalente besessen. Er ward von sieben Päbstcu ge-liebt und hochgeschätzt. Der türkische Kayftr So-lyma», Kayftr Karl V. , König,Franz l., der Frey-staal von Venedig , und andre Potentaten, suchtenihn in Diensten zu haben. Michel Angelo warzwar i» allen drey obbemeldten Künsten ein großerMeister, vornehmlich aber im Bildhauen Seingroßer Cupido und sein Bachus sind Bilder, dieman weder genug betrachten, noch gering loben kann.Seine Manier im Malen ist kühn und schrecklich;er liebte darin das Scbwere und Seltsame. DieMuskeln und die Theile des Leibes drückte er allzu-stark aus. Sein ernsthafter Geschmack verhindertedas Anmuthige. Die Gesichksmienen sind stolz,aber meistens unangenehm. Sein Colorik ist hartund ziegelfarbigr.. Aber welches Feuer, welcheStarke in seinen Compositionenl Welche Entzü-ckung, welch Erhabenes in seinen Ideen! Kennerhaben angemerkt, daß M-A. in seinen Werken zuRom behutsamer, weiser, und nicht so ausschwei-fend gewesen, als in denen zu Florenz , wo er seinemGenie freyen Lauf lassen konnte. Man behauptetmit vieler Wahrscheinlichkeit, die all,zubeherzre Ma-nier, seine Marmorwerke aus dem Groben zu hauen,habe ihn von völliger Ausarbeitung vieler Stückenabgehalten, well er selbst gemerkt, daß er sie zerstüm-melt hatte. Dieser Künstler st zu Rom i 56 -j. undward in der Kirche der H. Apostel heygcsetzt; nichtlange hernach aber ward sein Leichnam heimlich nachFlorenz geführt, wo er in der Kirche zum H. Kreuzebegraben, und mit einem prächtigen Monumentebeehrt wurde. Benedicr varchi hat ihm eine Lei-chenrede gehalten. Die Kupferstiche und Holz-schnitte, die nach seinen Werken gemacht worden,werden auf F20. Blätter geschätzt. Man findet da-von ein umständliches Verzeichmß in den LFachrich-ten von Künstlern I. Z74. und Christ hat seineZeichen S. 72. 298. und öco. angeführt, sö-rär'rr.

B 0 narr. S. B 0 nnarr.

Bonasia (Bartholome), Bildhauer, Kriegs-baumcister, Perspcctivmaler und Muswarbcitcr zuModena . Das Ehrengcdächtiijß dieses geschicktenKünstlers wird so lange dauern, als die Stühle inden Chören der Augustiner - und Dominicanerkir-chen seiner Geburtsstadt zu sehen sind. In diesenbrachte Bonasia mir einer vortrcflichen ZeichnungThiere, Figuren, Perspektive, Laubwerk u. s. f. an.Er blühte gegen das Ende des XV. Jahrhunders.p. 26.

* Bonasone (Julius), berühmter Kupfer-stecher von Bologna , lernte bey Loren; Sabattiu,und ahmte seinem Mitbürger M. A- Raymond! nach.Er arbeitete nach Raphacl, I. Roman», Parmesanu. s. f. Im Baumschlag und in Landschaften bracht'er es zwar nicht zur Vollkommenheit; aber in denallgemeinen Wissenschaften seiner Kunst, als in derErfindung und. in der Kenntniß der schönsten Ma-nieren war er über alle Kupferstecher seiner Zeit.Seine letzten Blatter sind von r 547 - Eine umständ-liche Beschreibung seiner Arbeit, die nn 260. Stü-cken besteht, findet man bey Malvasia 1 .74. B«'sän führt seine beßten Blätter an. Die schönen Ab-drücke seines Werks sind ungemein selten, undwerden von den Liebhabern stark gesucht.

* Bonari (Johann), genanntGiovanninodipio, Maler von Fcrrara, lernte bey Guercino , undzu Rom bey P. F. Mola. Er reiste nach Parma , Ve-