, Kunstverständigenalde mit einem Fir-melte ein vortrcf-ct von Gemälden,VildhauerarbeitderKünstler, welchesise verkauft wurde,o. I. alt.
>, einer der größten
aumeister, geb. zurnte bey seinem Ba-rn Coustoux. Bou-nair nach Rom , woXll. und für seinenden Fauns in demEr zeichnete daselbst!chischen und römi-; stndirte auch nachh seiner Zurückkuuftkönigl. Acadcmie,und wirklicher Pro-iner schönsten Werketraße Grenelle, wo->reibung in der Vo-ldet; er besteht aus»aSreliefs. Man be-h die Richtigkeit undstlkommne Ueberein-dem ganzen Werkengepricsene und von:l der Piramidalge-wenigcr berühmtes' vortrefliche Ritter,lche 176Z. z„ Paris huilleries aufgerich-l Absterben das Mv -chnzlich fertig war,Ausführung seinesr. Man findet auchZarte» zu Versailles irren des Lusthausesreißler, Sornique,rpentier, Huquier
> in Kupfer gearbei-als 42h, Blatter en, und von diesen»folge seines Cala-is verkauft wurden,chardons arbeitetenigs von Schweden en Jahren.
;r von Paris , lernteine vorzügliche Ge-nscher Fabeln, und)ten, daher er der(LZrazien genannt
> wird. Er arbeiteteZoucher war Dircc->x Gobelins; er kamward Professor-Ad,wftssor i/ 44 - Nachmimte ihn der König
Er st 1770. 66. 1 .Bildern in den Pal-Fonrainebleau und»n einige sehr artign Erfindung. Diele'en Grabstichel nachsein Kuvferwerk istneuern Meistern. —gleiche Kunst übte.
zu Bourges , dessen>edenken, da erdochgen ist. Er arbeitetewo man Bilder vonwürdig sind, unterehr wohl sehen laßt.geetzte Blatter von
Bauchet.
Boucher ( ), Bildhauer. Von ihm ist
eines der Bilder des Calvarienbcrgs in der Domini-cancrkirche zu Antwerpen . DMi-ixüio.-r /Äntu-etc-, !-!.?. — * Ein Kupferstecher dieses
Namens arbeitete nach F de Lange u. s. w.
— — S. Bucherro.
Boucle (Peler van). S. Boule.
Boucquer (Victor), Maler zu Furnes, lerntebey seinem Vater Marc. Er malte große Geschich-ten und Bildnisse. Man findet von ihm schöne Al-tarblatter in verschiedenen Kirchen zu Loo, Nieuportund Ostende . Seine Zusammensetzungen zeigen einengeschickten Künstler an, und sind zahlreich an Figu-ren. Er ordnete seine Gruppen sehr wohl; dieGründe bestehen meistens aus Architektur. SeineZeichnung aber ist fehlerhaft, und seine Figuren sindoft kurz und plump; aber die Falten der Gewänderersetzen wegen ihrer schönen Manier und Natürlich-keit obige Fehler reichlich. Sein Eolorit ist ziemlichgut. Er starb in seinem Vakerlande »677. 68. I.alt. OrrcamjvL II. 270.
*Boudard (Ioh. Baptist), französischer Bild-hauer, arbeitete in Dienstendes Infamen Don Phi-lipp, Herzogs zu Parma , wo er die meisten Statikenvon Marmor, die den herzogl. Garten zieren, verfer-tigte. Boudard starb um -765. Er gab 1768. zuParma in 3 . Theilen in Folio: IconciloZis liree ästtiver« /Wteurs etc. Es ist in französischer Unditalienischer Sprache nach alphabetischer Ordnunggeschrieben, und mit 63 o Figuren versehen.
* Boudewvns (Anton Franz), Maler zuBrüssel , geb. um >660. Seine Landschaften ver-dienen alles Lob im Eolorit, in einer schönen Aus-arbeitung , und in einer großen Verschiedenheit inallen seinen Gegenständen. Er zeichnete die Baumesehr wohl und zierte die Vorgrüude mit einer Mengekleiner Pflanzen, welche die Annehmlichkeit seinerGemälde vermehren. Obwohl seine Werke sehr ge-sucht waren, blieb er doch immer arm. Er starb umi7»u. Boudervpns ließ seine Landschaften durchJ'rau; Bour mir Thieren und Figuren stassiren. Erarbeiletcte zu Paris unter Vanderniculen, der ihneine» großen Theil seiner vortrefliche» Werke in Kup-fer etzcn ließ, welches er mit einer schönen Manierausführte. Er ist in Frankreich unter dem NamenBaudouin bekannt — Man kennt auch zwey SöhneBoudewyns, welche die Malerey geübt haben,aber ihrem Vater nicht zu vergleichen sind.camxn lV. 26.
Boudin (B.), französischer Bildhauer, verfer-tigte 1642. die zwey knieenden Statücn des HerzogsMaximilian von Bcthunc von Sully, und seiner Ge-mahlin, welche in einer abgesonderte» Begräbnißka-pelle bey der Kirche St. Jacques de l'Aumone zu No-gcnlaufgerichtet sind. Memoün äe Xu/ü/ VlU. 029.
Bovi (Peter), Maler von Bologna , wird vonillmlvasia l. 58 i. liutcr die Schüler der Carracci gezählt. — Sein Sohn Blasius, ein geistreicherMaler, lebte um 1686. Man sieht voa ihm zweygroße Gcmälde in dem Hause Ghisilieri. welche denRaub der Aristocela, und Simson, der die Philistererschlagt, vorstellen Er malte auch auf frischenKalk das Gewolb der Kirche St. Carolus von derGesellschaft des H. Augustinus, und eine Tafel inOel mit denlDildern der HH. Earolus und Gregor,xirttr/ce lkl. 270.
Bouillon. S. den Art. Philipp de Cham-pagne, seines Schülers.
* Bouis (Andreas), Bildnißmalcr aus Pro-vence gebürtig, arbeitete zu Paris , wo er 1687. einMitglied der königl. Acadcmie, und 1707. des Rathswurde. Nebst der Malerei), die cr bey Franz deTroyerlernt, arbeitete er auch nach seines LehrmeistersGemälden in Schwarzkunst. P. van Schuppen,I- I- de Ferth u. s. w haben nach ihm gestochen.
lauerm p. 17Z.
*Boulanger (Johann), Maler von Troyes in Champagne , lernte zu Bologna bey G«»do Reni.
Boullongne. 97
Er ward erster Hofmaler des Herzogs von Modena ,für welchen er in dem Pallaste dieser Stadt, zuSassuolo u. s w. in Oel und in Fresco arbeitete.Die meisten Zimmer dieses Lustschlosses sind vonBou-langer auf frischen Kalk gemalt. Er ist i» seinen Ar-beiten sehr geistreich ; ste sind mit der größten Leich-tigkeit behandelt und in großen Partheyen von Lichtund Schatten ausgetheilt; gleichwohl ist seine Ma-nier nicht groß. Seine Farbe ist zierlich, obschouman in derselben keine große Verschiedenheit m denTinten findet. Er hat sich besonders in Bildern vonkleinen Figuren berühmt gemacht- Seine Ausarbei-tung ist sehr geistreich und kräftig. Boulanger starbzu Modena 1660. 54 - 3 'alt, und ward in der KircheSt. Vincentius begraben. Man hat Vieles von sei-nen Erfindungen in Kupfer gestochen, ^r/ibr'e»lll. HZi.
* — — (Johann), Kupferstecher zu Paris ,arbeitete nach le Brun und vielen andern französi-schen und italienischen Meistern. Man hat von ihmviele Blätter, wo das Nackte ganz mit Punkten aus-gearbeitet ist, welches seinen Werke» ein markigtesAnsehe» giebt. Was er nach großen Meistern gesto-chen, wird stark gesucht. Bafan beschreibt die vor-nehmsten in seinem Dictionair. Er lebte um 1660.
* — — (M-), hat einige Bildnisse nach deScve u. s. w- in Kupfer gebracht. Er lebte um r 685 .
— — ( ) Dildschnihler in Holz, arbeitete
1772. mit vielem Ruhme zu Paris .
*Boulard( ). S. den Art. LtticlausCaron.
* Boule (AndreasCarl), geb. zu Paris 16^2.zeigte zwar Anfangs eine Neigung z»r Malercy;aber sein Vater, ein Ebeniste, beredte ihn seincKunstzu erlernen, wozu ihm sein voriges Studium guteDienste leistete, so daß er es in dieser Arbeit seinemVater und allen andern Ebsnisien in kurzer Zeit weitzuvorthat. Er ahmte mit indianischem und Brasilien -holz alle Gattungen Blumen, Früchte und Thieresehr natürlich nach; verfertigte auch Jagden, Feld-schlachten , Landschaften und Zierathen nach demfeinsten Geschmack, und zierte dieselben mit gegosse-ner Arbeit. Alles dieses brachte er an Tischen,Schränken, Wappen, Ziefern, Uhrengehäusen u. s. f.sehr geschickt an, wie man solches in den königlichenZimmern zu Versailles und bey andern Großen desHofes mit Verwunderung sehen kann. Er bekam eineWohnung in den Galerien des Louvre. Der RitterBeriiini stiftete bey seinem Aufenthalt in Frankreich Freundschaft mit diesem Künstler, und gab ihm guteAnleitung zu den Aliszicrungen des Louvre. Erbrachte eine Menge Zeichnungen und Kupferstichealter und »euer Meister zusammen, die ihm bey sei-ner Arbeit wohl zu statten kam. Man hielt dieseSammlung für eine der vornehmsten zu Paris ; siegieng aber 1720. zu großem Schaden der Kunst ineiner Feuersbruitti zu Grunde. Er st. 1702. —
* Seine vier Söhne wurden von ihm in der Kunstuntcrwiesen.
— — oder Boucle (Peter van*», ein nie-derländischer Maler, lernte bey Franz Sneyders,und ahmte seine Manier in Jagden und Thieren nach.Er hcyrathete seines Lehrmeisters Wittwe. DieserKünstler arbeitete zu Paris Anfangs unter SimonVouet , hernach in der königl. Tapetenfabrik auxGobelins, unter Carl le Bruns Aufsicht. Seinlüderliches Leben bracht' ihn in Armuch und Elend,so daß er 1673. in dem Spilhale, Hotel-Dien ge-nannt, sterben mußte. /o/ibie» lll. 283.
* Boullongne oder Boulogne (Bon),des ältern Ludwigs Sohn und Schüler, stndirtein Italien fleißig nach den Werken des Anton Cor-regqio und der Carracci . Nach seiner Zurückkunftmalte er unter Carl le Brun an der großen Treppezu Versailles . In der Jnvalidenkirche sind die zweyKapellen St. Hieronymus und St. Ambrosius vonseiner Freücoarbeit; man sieht auch von seinen Ge-mälden in vjslen königl. Pallästen. Er harre die Ma-
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